«Mein Vater gewöhnte sich mit der Zeit an den «Ausländer» …»
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Move Urban Together - Reisebericht

Stand MUT - Challenge 4. Juni 2020 - Rumänien Câmpina

Strecke zur Europa-Challenge
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Auf den Spuren des Graf Vlad III. Draculea

Zurückgelegte Tagesetappe: 497 km
Total zurückgelegt:  7'589 km


Auf den Spuren des Blutsaugers, erreichen wir Poenari. Der Grund, weshalb wir diese wilde Gegend an der Transfogarascher Hochstraße besuchen, ist die Burgruine Cetatea Poenari. Sie gilt als die wahrhafte Dracula-Burg von Rumänien. Dabei zählt sie geografisch noch zur Großen Walachei anstelle des im Gruselgenre beschriebenen Transsylvanien. Cetatea Poenari diente dem gefürchteten Vlad III. Draculea zumindest einmal als Unterschlupf, als er 1462 vor den Türken und Tartaren flüchtete. Bereits 1457 hatte Vlad die strategische Bedeutung der im 13. Jahrhundert errichteten Burg erkannt, diese Instand setzen und verstärken lassen. Die Burg selbst thront auf einer gewaltigen Felskante, 1480 Stufen führen hinauf zur Ruine. Damit war sie mit den im Mittelalter gängigen Waffen nahezu uneinnehmbar, andererseits allerdings auch nur wenig umkämpft. Stark beschädigt wurde sie erst bei einem Erdbeben im Jahr 1915, als die Nordmauern mitsamt einem Felsen in die Tiefe stürzten.

Schloss Bran - das erfundene Dracula Schloss

Unsere Route führt uns weiter zum sagenumwobenen Schloss Bran. Noch während Diktator Nicolae Ceaușescu Rumänien regierte, wurde sie zum Dracula-Schloss erklärt und entwickelte sich zum Touristenmagneten. Die mächtige Festung, rund 30 Kilometer von der Stadt Brașov entfernt, wurde im 14. Jahrhundert als Grenz- und Zollburg erbaut. Das Bollwerk mit seinen vielen Geheimgängen ist das ideale Versteck für eine finstere Gestalt. Allerdings gibt es keinen Beweis dafür, dass Vlad III. jemals auf dem Schloss lebte. Für Halloween-Liebhaber bieten Veranstalter spezielle Events, wo man sogar auf dem Schloss in einem Sarg übernachten kann! Silberwasser und Knoblauch mitzunehmen nicht vergessen! Erleben Sie hier das Gruselschloss aus nächster Nähe.

Es trennen uns noch gut 80 km von Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens.

Packt den Knoblauch ein.. ein BISSchen Graf Dracula erwartet uns...

Zurückgelegte Tagesetappe: 333 km
Total zurückgelegt:  7'089 km


Wir überqueren die Grenze zu Rumänien und sind auf der Tihuta Passhöhe angekommen. Transsylvanien lebt vom Ruf des Vampir-Fürsten Dracula und ist das von Mythen umwitterte geheimnisvolle Land der blutrünstigen Vampire und heulenden Wölfe. Was sich nach Fantasy und Fiktion anhört ist ein echter Ort, eine Region in Zentralrumänien. Der weniger mysteriöse Name lautet Siebenbürgen, weniger besonders ist die Region deshalb nicht. Kein Tourist würde hier oben auf der Passhöhe aussteigen, und kein Hotel mit 136 Betten wäre gebaut worden, wenn nicht ein Reisender vor 111 Jahren dieselbe Strecke gefahren wäre. Damals hieß der Pass Borgo-Pass, der Reisende Jonathan Harker, und seine Geschichte ist in einem Buch aufgeschrieben, das diese idyllische Gegend namens Transsylvanien weltberühmt machte: Dracula

Die Geschichte ist Fiktion, das Buch schrieb der Ire Bram Stoker, der diese Region nie besucht hatte. Tatsächlich diente jedoch der grausame Fürst Vlad Dracul, der im 15. Jahrhundert über die Walachei im heutigen Rumänien herrschte, als Romanvorlage. Und die wahre Geschichte ist dabei ähnlich blutrünstig wie die Legende. Seither gibt es eigentlich zwei Transsylvanien. Eines ist das von hügeligen Wanderstrecken und pittoresken Städtchen durchzogene Kernland Rumäniens; das andere ist ein mythisches, gottverlassenes Land des Schreckens, wo Wölfe heulen, und nachts die Untoten aus ihren Särgen steigen. Nun gibt es zwei Dracula-Schlösser, ein falsches und ein noch falscheres, in das der blutrünstige Graf und seine Burg einfach hinein erfunden wurden. Erfahren Sie hier mehr über die das Land und die Geschichte Graf Draculas.

Das eine wurde als Hotel 1983 auf den Borgo-Pass (heute Tihutapass) gebaut, weil dort nichts vorhanden war und die Touristen doch immer wieder kamen und danach fragten. Das andere liegt am anderen Ende von Transsylvanien, in der Nähe der Stadt Brasov. Diese werden wir morgen erreichen - die Burg Bran, im Jahr 1377 errichtet, thront mächtig in einer Schlucht auf einem hohen Felsen, eingekeilt von zwei Bergrücken an der Grenze zu Transsylvanien.

Wir machen grosse Sprünge, neuer Rekord 816 km an einem Tag, somit passieren wir 2 Ländergrenzen - Ukraine und Moldawien

Zurückgelegte Tagesetappe: 816 km (neuer Tagesrekord)
Total zurückgelegt:  6'756 km


Nach der Landesgrenze folgen wir dem Kiewer Meer ist, dies ist die Bezeichnung für den Stausee bei Kiew. Er beginnt 20 km nördlich von Kiew und hat eine Fläche von 922 km². Im Norden wird er von den Flüssen Pripjat und Dnepr gespeist und reicht bis zur weißrussischen Grenze. Die Quelle des Dnepr und seinen 1'700 schiffbaren Kilometern (drittlängster Fluss Europas) liegt zwar in Russland zwischen riesigen Seen, tiefen Wäldern und zerstreuten Granitblöcken in den Waldaihöhen, doch die längste Strecke auf seinem Weg zum Schwarzen Meer legt der mächtige Fluss als Hauptverkehrs- und historische Lebensader in der Ukraine zurück. 

Die ukrainische Metropole Kiew erwartet uns mit ihren strahlend goldenen Kuppeln, imposanten Denkmälern und prächtigen Marmorpalästen, die sich links und rechts der hügeligen und üppig grünen Ufer des Dnepr verteilen. Eine unglaubliche Vielzahl wunderschöner Kirchen, Kathedralen und Klöster – darunter die Sophienkathedrale, eines der herausragenden architektonischen Meisterleistungen der europäisch-christlichen Kultur - zählt die stolze Stadt, was ihr den Beinamen „Jerusalem des Ostens“ eingebracht hat. Das berühmteste Gotteshaus und Herz der Hauptstadt ist das Kiewer Höhlenkloster aus dem Jahre 1013. Der 96 Meter hohe Glockenturm des UNESCO Weltkulturerbes weist Ihnen den Weg hinauf zu einem Klosterkomplex, der aus einem oberen und einem unteren Bereich besteht. Von Mönchen eigenhändig gegraben, können Sie in den unteren Lawra tief unter der Erde drei kleine, vergoldete Kirchen, Reliquien und die ursprünglichen Mönchszellen besuchen. Doch Kiew bietet mehr, zwischen dem dichten Grün der Kastanienhaine, das die ganze Stadt in einen riesigen Park verwandelt, ragen beeindruckende historische Sehenswürdigkeiten in den Himmel. Der gigantische Bogen des Denkmals der Völkerfreundschaft, der barocke Marienpalast mit märchenhaft angelegtem Park, die kolossale Mutter-Heimat-StatueSchloss Richard Löwenherz am legendären Andreassteig oder die vergoldete Siegessäule lassen während eines Bummels entlang der Boulevards vergangene Epochen lebendig werden. Erleben Sie hier die eindrucksvoll bunte Stadt aus der Vogelperspektive.

Zweite Etappe Kiew - Chișinău

Nach Kiew haben wir bereits die Grenze zu Moldawien überquert, das Land der ehemaligen Sowjetrepublik, weist eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, felsigen Hügeln und Weinbergen auf. In der Hauptstadt Chișinău finden sich Architektur im Sowjetstil sowie das Nationale Geschichtsmuseum mit Kunst- und ethnografischen Sammlungen, die die kulturellen Verbindungen zum Nachbarland Rumänien aufzeigen.

Der Ștefan cel Mare Central Park ist der Hauptpark im Zentrum von Chișinău. Früher als Puschkin-Park bekannt, ist es der älteste Park in Moldawien und erstreckt sich über etwa 7 Hektar. Es hat den Spitznamen "Der Park der Liebenden" in Chișinău aufgrund seiner Beliebtheit als Treffpunkt für Paare erhalten.

Wussten Sie, dass der grösste Weinkeller Europa's in Moldawien liegt?
Ein gigantischer unterirdischer Weinkeller ist die große Attraktion der kleinen Republik Moldau. Staatsgäste bekommen hier ein eigenes Depot für ihre Flaschen. Das höchste Gut des Landes liegt tief unter der Erde. In einem verzweigten Straßensystem im Untergrund reihen sich mächtige Eichenfässer aneinander, ingesamt lagern hier über 1,5 Millionen Weinflaschen. Die Weinbau-Tradition in Moldawien reicht über Jahrtausende, auch wenn das gerade in Westeuropa kaum jemand weiß. Das Land liegt auf dem 46-47˚ Breitengrad, genauso wie die wichtigen Weinregionen in Westeuropa (etwa Burgund). Viele Hügel, Kalk- und Sandstein-böden sowie mildes Klima bieten perfekte Bedienungen für den Weinanbau. 80% der produzierten Weine werden exportiert. Insgesamt 67 Mio. Flaschen landen im Ausland. Vor allem die Staaten des ehemaligen „Ostblocks“ schätzen den moldawischen Wein. So ist es schon seit Jahren. Zu Zeiten der UdSSR kam jede zweite in der Sowjetunion hergestellte Flasche aus Moldawien.

Bereits 6000 km unterwegs - Minsk eine Stadt mit grosser Vergangenheit

Zurückgelegte Tagesetappe: 393 km
Total zurückgelegt:  5'940 km


Wir sind in Minsk eingetroffen. Minsk hat eine große Vergangenheit. Während der wechselvollen Geschichte gehörte Weißrussland (Belarus) zu Polen, zu Litauen, zu Russland und schließlich zur Sowjetunion. Seit 1990 ist Weißrussland/Belarus unabhängig.

Die Hauptstadt Weißrusslands ist nicht nur das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes, sondern auch das kulturelle Herz des Staates. Über 1,9 Millionen Menschen leben in Minsk, einer Stadt, die auf eine reiche und bunte Geschichte zurückblicken kann. Während des Zweiten Weltkrieges ist die Stadt fast völlig zerstört wurden, doch wurde mit viel Liebe zum Detail wieder aufgebaut. Erleben Sie hier die Kombination aus prachtvollen, breiten Straßen, sehenswerten Architektur und wunderschönen Parks, welche Minsk zu einer sehr vielschichtigen Stadt macht.

Obwohl die Stadt an der Swislatsch großflächigen Zerstörungen zum Opfer gefallen ist, hat sie jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Unabhängigkeitsboulevard oder auch Unabhängigkeitsprospekt genannt, ist ein typisches Beispiel der sowjetischen Architektur. Der prachtvolle Boulevard durchquert das Stadtgebiet von der Mitte bis zum Nordosten und wird von den wichtigsten Plätzen der Stadt gesäumt. Einer dieser Plätze ist der Siegesplatz, der bis zum Jahr 1954 noch den Namen Runder Platz trug. Kennzeichnend für den Platz ist ein 40 Meter hoher Obelisk, der zum Gedenken an die Opfer des Großen Vaterländischen Krieges (Deutsch-Sowjetischer Krieg) errichtet wurde. Um den Platz erstreckt sich eine ringförmige Passage, die eine Gedenkhalle an diesen Krieg beheimatet. Auch der Lenin-Platz ist durch seinen sowjetischen Empire-Stil und seine klare Linienführung ein architektonisches Highlight.

Das Nationale Akademische Große Opern- und Balletttheater der Republik Weißrussland befindet sich in einem Park im Stadtteil Trinity Hill in Minsk. Einheimische nennen es das "Opierny Teatr" (Weißrussisch) oder das "Opern- und Balletttheater". Es wurde am 15. Mai 1933 eröffnet, hatte aber erst 1938 einen eigenen Veranstaltungsort für Präsentationen im belarussischen Dramatheater.

Vor uns liegen jetzt noch das letzte grosse Land der ehemaligen Grossmacht Sowjetunion - die Ukraine, eine Strecke von ca. 530 km und danach der Kleinstaat Moldawien.

Wir haben die Grenze zu Weissrussland überquert und sind in den Hügelketten in der osteuropäischen Ebene Richtung Minsk unterwegs

Wir sind unterwegs nach Minsk, die Hauptstadt Weißrusslands. Ein Binnenland in Osteuropa, welche für seine Architektur aus der Stalin-Zeit, grosse Festungsanlagen und Urwälder bekannt ist. Weissrussland gilt als letztes unentdecktes Land Europas. Ausserhalb der Metropole Minsk hat die Moderne kaum Einzug gehalten. Auf dem Weg in die Hauptstadt erleben wir weitgehend unberührte Natur mit wunderschönen Wald- und Seenlandschaften und vielen Naturparks. Geniessen Sie hier die Schönheiten Belarus.

Wir haben Vilnius besucht, die Grenze zu Polen überquert und treffen in Warschau ein. Super - wir haben den ersten Viertel der Europatour - Challenge geschafft!

Zurückgelegte Tagesetappe: 559 km
Total zurückgelegt:  5'547 km


Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, ist für seine Barockarchitektur bekannt, die sich besonders in der mit-telalterlichen Altstadt zeigt. Die Gebäude an diesen zum Teil mit Kopfsteinpflaster belegten Straßen spiegeln jedoch unterschiedliche Stile und Zeiten wider – von der neoklassizistischen Kathedrale St. Stanislaus bis zur gotischen Kirche St. Anna. Das Tor der Morgenröte aus dem 16. Jahrhundert, in dem sich eine Ikone der Jungfrau Maria befindet, bot einst Zugang zur Stadt. Erleben Sie hier einen Flug über Vilnius.

Der Gediminas-Turm ist der einzige erhaltene Eckturm der Anlage der Oberen Burg Vilnius, Litauen.
Der Turm auf dem 142 m hohen Burgberg ist heute ein Wahrzeichen von Vilnius. Hier ist ein geschichtliches Museum untergebracht, das der Geschichte der Oberen Burg gewidmet ist, die 1323 von Großfürst Gediminas gebaut wurde. Trotz der Rundbögen seiner Fenster ist er ein Bauwerk der Gotik in Litauen. Von der Aussichtsplattform des Turms eröffnet sich ein Rundblick über Vilnius.

Kulinarischer Genuss ist auch in Litauen deftige Kost. Cepelinai ist das Nationalgericht in Litauen. Man spricht das aus wie "Zeppelinäi". Es handelt sich um Kartoffelklöße, die mit Hackfleisch oder Quark gefüllt werden. Hergestellt werden die Klöße aus einer Mischung von rohen und gekochten Kartoffeln.

Unterwegs nach Warschau passieren wir die die ehemalige Hauptstadt Litauens – Trakai – die malerisch am Ufer des Galve Sees liegt. Der Ort ist berühmt für seine spätmittelalterliche Wasserburg Trakai (14. Jahr-hundert) auf einer Insel zwischen dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskessee. Der Galvesee mit seinen 21 Inseln ist mit 46,7 m der tiefste See der Region. Seine Fläche beträgt 3,88 km². Rund um Trakai liegt ein großes Naturschutzgebiet.

Warschau - wir treffen auf modernste Wolkenkratzer und auf die allgegenwärtigen Spuren der Vergangenheit

Die Altstadt von Warschau bildet heute das Herzstück der polnischen Hauptstadt. Dabei ist die Geschichte der Altstadt mehr als beeindruckend und inspirierend. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Stadtteil nämlich nahezu vollständig zerstört. Nach Ende des Kriegs wurde die Altstadt dann mit viel Herzblut und Liebe zum Detail wieder aufgebaut. Dieser Aufwand hat sich gelohnt, denn jetzt kann die Warschauer Altstadt locker mit anderen osteuropäischen Altstädten, wie etwa Prag, mithalten. Sie wurde sogar zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die Altstadt wird von Stadtmauern und dem Fluss Weichsel umringt. Im Inneren erwarten euch süße Gässchen, kunterbunte Häuser und ein zentraler Marktplatz an dem sich tagtäglich bunter Trubel abspielt.

Warschau ist die weitläufige Hauptstadt Polens. Erleben Sie die hier vielfältige Architektur der Stadt – die gotischen Kirchen, klassizistische Paläste, Häuserblocks aus der Sowjetzeit und moderne Wolkenkratzer spiegeln ihre lange, turbulente Geschichte wider. Die Warschauer Altstadt wurde nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut. In ihrem Zentrum liegt der Marktplatz mit pastellfarbenen Häusern und vielen Cafés. Die Statue der Warschauer Seejungfer in der Mitte des Platzes ist das Symbol der Stadt.

Unser Ziel, das prunkvolle Palastmuseum Wilanów, ist ein Museum in der Residenz des Königs Jan III. So-bieski im Warschauer Stadtteil Wilanów. Bis 1995 stellte es eine Zweigstelle des Nationalmuseums Warschau dar, seitdem ist es eine selbstständige Kultureinrichtung. Erleben Sie hier eines wertvollsten barocken Architekturdenkmälern Polen's.

Nach UNESCO-Welterbestätte Riga haben wir bereits die nächste Grenze überquert - Litauen wartet auf uns

Zurückgelegte Tagesetappe: 417 km
Total zurückgelegt:  4'988 km


Riga, die Hauptstadt Lettlands und UNESCO-Welterbestätte, liegt an der Mündung der Düna in die Ostsee. Sie gilt als kulturelles Zentrum und hat viele Museen und Konzertsäle. Außerdem ist die Stadt für ihre Gebäude aus Holz, die Jugendstilar-chitektur und die mittelalterliche Altstadt bekannt. Diese hat sich, trotz der Schleifung der Befestigungs-anlagen, ihren Festungscharakter erhalten können. Die Neustadt von Riga dagegen entstand ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und gilt mit als sehenswertestes Jugendstil-ensemble der Welt. Erleben Sie hier die bemerkenswerte Stadt aus der Vogelperspektive.

Unser Ziel, das Freiheitsdenkmal im Stadtzentrum Riga, ist das Symbol für die nationale Souveränität Lettlands. Die Frau an der Spitze des Denkmals trägt 3 goldene Sterne. Diese waren ursprünglich als Symbole für die drei lettischen Regionen Kurland, Livland und Lettgallen gedacht. Um den sowjetische Besatzern entgegen zu kommen, änderte man einfach die Symbolik der Figur. Die Frau stellte Mütterchen Russland dar, die die drei baltischen Staaten (Lettland, Estland, Litauen) als Sterne dargestellt in ihrer großen Gemeinschaft aufnimmt.
Wussten Sie, weshalb man die Bremer Stadtmusikanten in Riga bestaunen kann?
Bei der St. Petri Kirche begegnet man den Bremer Stadtmusikanten. In dem Moment denk man sich sicher „wie, die sind doch in Bremen, in Deutschland“. – Stimmt, aber als Bremen die Partnerstadt von Riga wurde, schenkten sie ihnen als Zeichen der Freundschaft einen Nachbau der Stadtmusikanten. Hier kann man sogar ein altes Ritual durchführen: Reibe an den Nasen der Tiere, das soll nämlich Glück bringen, je höher man kommt, umso mehr Glück erwartet einen.

Nach dem Stop in Riga laufen wir weiter nach Litauen, die Grenze haben wir bereits überquert- in 100km wartet Vilnius, die Hauptstadt Litauens, auf uns. Sveiki atvykę į lietuvą!

Wir haben die Grenze zu Lettland überquert und sind auf dem Weg nach Riga

Zurückgelegte Tagesetappe: 447 km
Total zurückgelegt:  4'571 km


Das an der Ostsee gelegene Lettland, verfügt über eine bemerkenswerte schöne und vielgestaltige Landschaft. Das Landesinnere, dessen grösster Teil von Naturschutzgebieten eingenommen wird, besteht aus riesigen Wäldern und zahlreichen Seen und Flüssen. Unterwegs gibt es eine Vielzahl an mittelalterlichen Städtchen, Burgen, Festungsruinen und stolze Paläste zu entdecken. Machen Sie sich hier ein Bild von Lettlands Zauberwelt im Herzen des Baltikums.

Wer auf der Suche nach fettarmer Rohkost ist, muss bei den typisch lettischen Gerichten länger suchen: Die Bewohner des kleinen Landes mögen es gerne herzhaft. Wie gut, dass beim Herunterspülen Birkensaft und Kvass helfen. Die Letten lieben ihre Teigtaschen, je nach Füllung Piragi oder Pirazinj genannt, landen diese dann in Halbmond-Form im Ofen. Die Küche Lettlands ist vor allem von der russischen und der deutschen Küche beeinflusst. Grundzutaten sind hauptsächlich regionale Agrarprodukte wie Kartoffeln Weizen, Roggen, Gerste, Kohl, Zwiebeln, Eier und Schweinefleisch. Auch Fische und Meeresfrüchte aus der Ostsee sind Zutaten, die häufig in lettischen Gerichten zu finden sind. Neben Bier und Vodka ist der Kräuterlikör “Balsam” eine regionale Spezialität, welcher beinahe schwarz und relativ hochprozentig ist.

Wer ein Stück Lettland probieren möchte - frisch aus dem Ofen schmecken die Piragi am besten...

Zutaten für den Teig                              Zutaten für die Füllung
200 ml Milch                                          2 Zwiebeln
100 ml lauwarmes Wasser                    1/2 kg durchwachsener Speck
1 kg Mehl                                              Salz, Pfeffer
60 g zerlassene Butter
1 Ei
1 Packung Trockenhefe
Salz, Zucker
1 Ei zum Bestreichen

Zwiebel und Speck fein würfeln, in einer Pfanne anrösten, auskühlen lassen.

Milch erhitzen. Butter, Salz und Zucker dazugeben, durchrühren und auskühlen lassen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zur Milch dazu geben. Das Mehl und das Ei in eine Rührschüssel geben und mit der Milch zu einem glatten Teig verkneten. Falls nötig noch etwas Wasser dazugeben. Die Rührschüssel mit einem Geschirrtuch bedecken und ungefähr 30 Minuten gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig noch einmal gut durchkneten und dann 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas mit 7 cm Durchmesser Kreise aus dem Teig stechen. Jeweils einen Teelöffel Füllung in die Mitte geben und zu Halbkreisen zusammenschlagen. Mit dem Ei bestreichen und 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad goldbraun backen.
Die Speckbrötchen schmecken ausgezeichnet zu Bier, aber auch zu Wein.

Moskau, die prunkvolle Zarenstadt und pulsierende Metropole erwartet uns!

Zurückgelegte Tagesetappe: 452  km
Total zurückgelegt:  4'124 km


Nach unendlich vielen Wäldern, Flüssen und Seen treffen wir in der pulsierenden Metropole Moskau ein. Eine Reise durch die prunkvollen Strassen, über beeindruckende Plätze und zu bunten Kirchen mit verzierten Zwiebeltürmen. Moskau bezaubert mit schicken prächtigen Bauten, die an eine andere Zeit erinnern. Ein russisches Sprichwort sagt „über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott“. Hier vereinen sich die Gegensätze einer langen Geschichte, die die bewegte Vergangenheit Moskau's langsam mit der Gegenwart in Einklang bringt. Ob Kreml, Roter Platz oder das schickste “staatliche Universalgeschäft“, das Sie je gesehen haben. Moskau liegt im Westen des Landes und wird von der Moskwa durchflossen. Im historischen Stadtzentrum befindet sich der Kreml, der Amtssitz des Präsidenten, in dessen Arsenal Schätze aus der Zarenzeit untergebracht sind. Vor den Mauern des Kreml liegt der Rote Platz, das symbolische Zentrum Russlands mit dem Lenin-Mausoleum, der umfangreichen Sammlung des Historischen Museums und der Basilius-Kathedrale mit ihren bunten Zwiebeltürmen. Hier erleben Sie hier die farbenträchtige und kosmopolitische Hauptstadt Moskau's in Ihrer ganzer Pracht.
Unser Ziel, die Basilius-Kathedrale, liegt am südlichen Ende des Roten Platzes und gilt als eines der Wahrzeichen Moskau's. Die Kathedrale des seligen Basilius (der inoffizielle Name der russisch-orthodoxen Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale) hat neun Hauptkuppeln. Die höchste ist 115 m hoch ist, jede davon unterscheidet sich in Aussehen und Farbgebung von den anderen. Die Kathedrale selbst ist jedoch aus-schließlich aus einfachen roten Backsteinen erbaut und im Gegensatz zu vielen russischen Kirchen von außen nicht bemalt. Ursprünglich war die ganze Kathedrale weiß und alle Kuppeln mit Blattgold beschichtet. Im Zuge der zahlreichen Restaurierungen im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Kathedrale jedoch immer wieder neu ge-staltet. Im 17. Jahrhundert kamen weitere asymmetrische Nebengebäude hinzu, die Haupteingänge wurden überdacht und mit zahlreichen Verzierungen versehen, acht der goldenen Kuppeln wurden durch die heutigen ersetzt, und der einheitliche weiße Putz wich dem Zusammenspiel aus Weiß und Rot. Auch im Innern der Kathedrale kamen zahlreiche Ornamente neu hinzu. Einen ausführlichen Bericht über die geschichtsträchtige Kathedrale und Informationen mit eindrücklichen Fotos  finden Sie unter den Links.
Wussten Sie dass man Russland auch komfortabel mit dem Schiff bereisen kann? Der Zar hatte einen Traum - ein Wasserweg zwischen Moskau und St. Petersburg. Die Wasserstrasse zwischen den beiden Metropolen ist die Reise durch die russische Geschichte, vorbei an den zauberhaften Ufern von Wolga, Swir und Newa und zu den Weiten der Karelischen Seenlandschaften.
Nach der Farbenpracht Moskau's erwartet uns erneut ein langer Weg durch die Weiten Zentralrusslands nach Lettland. 910 km, durch die von Wäldern, Flüssen und Seen geprägte Landschaft, bis nach Riga. Etwas mehr als 200 km sind davon bereits geschafft.

Unterwegs in den Weiten Russlands...

Zurückgelegte Tagesetappe:  562 km
Total zurückgelegt:  3'672 km


Auf dem Weg in die russische Hauptstadt durchquerten wir den Waldai Nationalpark. Der Park ist ein Juwel des russischen Kultur- und Naturerbes und hat eine Fläche von 1585 Quadratkilometer und ist berühmt für seine schöne Natur und jahrhunderte alte Geschichte. Der idyllische Ort im gleichnamigen UNESCO Biosphärenreservat liegt in den Tiefen des russischen Waldes, in einer atemberaubenden Hügellandschaft mit über 70 Seen. Diese Schönheit erkannte auch die russische Oberschicht, die Waldai zur Sommerfrische auserkoren hat. Bei einem Gang durch das Stadtzentrum gibt es noch jede Menge aus dem 18. bis 19. Jahrhundert zu entdecken, als Waldai seine Blütezeit erlebte. Entdecken Sie hier Russland von der Vogelperspektive aus.

Berühmt wurde der Ort jedoch für sein Glockengießerhandwerk. Im Glockenmuseum kann man Exemplare in jeder Größe und Form bewundern. Besucher des Museums können etwas über die Geschichte des Glockengießens erfahren, eine interessante Sammlung sehen, verschiedene Melodien des Glockengeläutes hören und sich selbst als Glockenspieler versuchen. Schon im 19. Jahrhundert waren als „Geschenk vom Waldai“ bezeichnete Glocken sowie kleine Glöckchen für Pferdegespanne in ganz Russland ein Begriff. Das Museum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Katharinenkirche. In einem ungewöhnlichen "runden" Stil gehalten, der mit einer Kolonnade und einem Kuppeldach verziert ist, ist es zweifellos eines der architektonischen Monumente der Stadt.

Wir übernachteten im kleinen Dörfchen Yamok und sind auf dem Weg ins noch ca. 200 km entfernte Moskau. Unterwegs werden wir einen weiteren Nationalpark durchqueren, den Zavidovo Park, bevor wir in die farbenprächtige Metropole Moskau eintauchen.

1 Etappe - 4 Länder - Es geht vorwärts! Schweden, Finnland, Estland und Russland

Zurückgelegte Tagesetappe:  663 km
Total zurückgelegt:  3'110 km


Die gestrige Etappe führte uns gleich durch 4 Länder: Schweden, Finnland, Estland und Russland

God morgon Stockholm! Die wunderschöne Altstadt Schwedens erwartet uns!

Wir sind in Stockholm eingetroffen. Die schwedische Hauptstadt umfasst 14 Inseln eines großen Archipels in der Ostsee, die durch mehr als 50 Brücken verbunden sind. Wir erleben die bekannte "Gamla stan", die auf der Insel Stadsholmen gelegene Altstadt von Stockholm. Sie liegt im Stadtbezirk Södermalm. In Gamla stan befindet sich das von Nicodemus Tessin dem Jüngeren erbaute Schloss sowie die beiden Kirchen Storkyrkan (Nikolaikirche) und Tyska kyrkan (Deutsche Kirche). In der Storkyrkan befindet sich die herausragende mittelalterliche Reiterplastik des St. Georg mit dem Drachen kämpfend von Bernt Notke, die in der Altstadt auch als Bronzearbeit zu finden ist. Geniessen Sie hier ein Citywalk durch die Altstadtgassen und einen Flug über die Dächer von Stockholm.

Frisch gestärkt mit schwedischen Spezialitäten wie Köttbullar, Graved Lachs, Hasselback und legendärem Dessert wie Kanelbulle und Chokladflarn gehts 100 km weiter bis zum Hafen in Kapellskär. Dort wartet die Überfahrt mit der Fähre nach Helsinki auf uns.

Wussten Sie was in Schweden absolute Tradition hat? Fika, eine soziale Institution - das Kaffee Trinken


Hyvää päivää! Willkommen in Finnland

Dank dem schönen Wetter sind wir gut voran gekommen. In Kapellskär nehmen wir die Fähre und kommen im nächsten Land an - Finnland. Vom Hafen Turku aus erreichen wir die Hauptstadt Helsinki. Sie liegt im Süden des Landes, auf einer Halbinsel am Finnischen Meerbusen. Unser Ziel, der Dom von Helsinki, ist eine evangelische Kirche und die Kathedrale des lutherischen Bistums Helsinki. Die von Carl Ludwig Engel entworfene Kirche liegt am Senatsplatz im unmittelbaren Zentrum Helsinkis und ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Jährlich wird es von 350.000 Menschen besucht. An der Hauptstraße Mannerheimintie befinden sich Institutionen wie das Nationalmuseum, das die finnische Geschichte von der Steinzeit bis in die Gegenwart nachzeichnet, das imposante Parlamentsgebäude und das Kiasma, ein Museum für zeitgenössische Kunst. Erleben Sie hier die Sehenswürdigkeiten von Helsinki.


Von Helsinki aus ist es ein Katzensprung nach Estland - Tallinn erwartet uns

Mit der Fähre erreichen wir Tallinn. Die Hauptstadt Estlands, liegt an der Ostsee und ist das kulturelle Zentrum des Landes. Bekannt sind vor allem die von einer Stadtmauer umschlossene, kopfsteingepflasterte Altstadt mit zahlreichen Cafés und Geschäften sowie der Verteidigungsturm Kiek in de Kök aus dem 15. Jh. Der historische Rathausplatz Tallinns wird vom gotischen Rathaus mit einem 64 m hohen Turm dominiert, das im 13. Jh. errichtet wurde. Die Nikolaikirche, ein Wahrzeichen aus dem 13. Jh., zeigt kirchliche Kunst. Erleben Sie hier die Schönheiten von Tallinn zu Fuss und von der Luft aus.

Unser Ziel ist die Alexander-Newski-Kathedrale, sie befindet sich auf dem Domberg (Toompea), genauer auf dem Lossi plats („Schlossplatz“) zwischen dem estnischen Parlament und der Residenz des deutschen Botschafters. Benannt wurde sie nach dem russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Jaroslawitsch Newski.

Unsere nächstes Ziel ist Moskau, eine 1000 km lange Etappe.

Wussten Sie, weshalb man die Bremer Stadtmusikanten in Riga bestaunen kann?
Bei der St. Petri Kirche begegnet man den Bremer Stadtmusikanten. In dem Moment denk man sich sicher „wie, die sind doch in Bremen, in Deutschland“. – Stimmt, aber als Bremen die Partnerstadt von Riga wurde, schenkten sie ihnen als Zeichen der Freundschaft einen Nachbau der Stadtmusikanten. Hier kann man sogar ein altes Ritual durchführen: Reibe an den Nasen der Tiere, das soll nämlich Glück bringen, je höher man kommt, umso mehr Glück erwartet einen.

Nach dem Stop in Riga laufen wir weiter nach Litauen, die Grenze haben wir bereits überquert - in 100 km erwartet uns die Hauptstadt Vilnius.

Unterwegs Richtung Stockholm..

Zurückgelegte Tagesetappe: 343 km
Total zurückgelegt: 2'447 km


Der starke Regen hat uns etwas eingeschränkt, wir haben die schwedische Grenze wieder überquert und übernachteten im kleinen Dörfchen Slyte, ca. 170 km vor Stockholm. Unterwegs haben wir den Vänner, den grössten See Schwedens, passiert. Mit einer Fläche von 5.519 Quadratkilometern ist er der drittgrößte See in Europa. Das Binnengewässer liegt 44 Meter über dem Meeresspiegel und misst an seiner tiefsten Stelle 106 Meter. Mit 153 Kubikkilometern Wasser besitzt er ein beachtliches Volumen und eine Küstenlinie von rund 2.000 Kilometern.

Good Dag - wir haben die Grenze zu Norwegen überquert und treffen in Oslo ein!

Zurückgelegte Tagesetappe: 414 km
Total zurückgelegt: 2'104 km


Auf dem Weg nach Oslo haben wir Göteborg passiert. Die Stadt liegt am Fluss Götä, sie verfügt über einen wichtigen Hafen und ist bekannt für ihre Kanäle im holländischen Stil sowie ihre grünen Alleen, wie die Kungsportsavenyn, die größte Einkaufsstraße Göteborgs mit vielen Cafés und Geschäften. Sehenswert war der Poseidon Brunnen am zentral gelegenen Götaplatsen. Die sieben Meter hohe Bronzefigur, die von Carl Milles kreiert wurde, bildet den Mittelpunkt des Brunnens der 1927 gebaut wurde. Poseidon symbolisiert die enge Beziehung Göteborgs und dessen Einwohner mit dem Meer. Der Meeresgott wacht über das Theater, das Kunstmuseum und die Konzerthalle, die in unmittelbarer Nähe liegen und über die ganze Stadt.

Weiter der traumhaften Westküste Schwedens entlang überquerten wir die Grenze zu Norwegen. Entlang dem Iddefjord, ein rund 24 Kilometer langer Fjord, welcher im Norden der historischen schwedischen Provinz Bohuslän die Grenze zwischen Norwegen und Schweden bildet, gehts weiter Richtung Oslo.

Norwegen, das Land der Berge und Fjorde, besticht durch die unvergleichliche Natur. Norwegens abwechslungsreiche Landschaft ist geprägt von Gebirgsketten und Hochebenen. Beindruckenden Fjorde, hohe Wasserfälle, riesige Gletscher, malerische Hafenorte mit bunten Häusern und natürlich die Hauptstadt Oslo werden Sie begeistern. Naturliebhabern und Reisende, die das Besondere suchen, wird Norwegen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Das Königreich Norwegen liegt im Westen der Skandinavischen Halbinsel, die Provinzen Finnmark, Troms und teilweise auch Nordland liegen nördlich des Polarkreises. Fantastische Ausblicke über die Fjorde von Norwegen - Flying over Norway!

Die Hauptstadt Oslo liegt an der Südküste des Landes am Eingang zum Oslofjord. Die Stadt ist bekannt für ihre Grünanlagen und Museen. Geniessen hier die eine kleine Rundreise durch Oslo. Viele dieser Kultureinrichtungen – etwa das am Ufer gelegene Norwegische Maritime Museum oder das Vikingskipshuset mit Wikingerschiffen aus dem 9. Jh. – befinden sich auf der Halbinsel Bygdøy. Von der Skisprungschanze Holmenkollbakken bietet sich ein schöner Panoramablick über den Fjord. Vor Ort gibt es außerdem ein Skimuseum.

Das klassizistische königliche Schloss zu Oslo befindet sich in Staatsbesitz und ist dem König von Norwegen zur Verfügung gestellt. Es liegt am Ende der Karl Johans gate und ist von einem 22 Hektar großen Park umgeben.

Hej! Wir haben Kopenhagen erreicht und laufen an Schwedens Küste entlang weiter nach Oslo

Zurückgelegte Tagesetappe: 475 km
Total zurückgelegt: 1'690 km


Wir haben Deutschland verlassen, Dänemark durchquert und die berühmte Kleine Meerjungfrau an der Uferpromenade in Langelinie in Kopenhagen besucht. Dänemarks Hauptstadt, liegt auf den küstennahen Inseln Seeland und Amager. Über die Öresund-Brücke ist die Stadt mit Malmö in Südschweden verbunden. In Indre By, der historischen Altstadt, befindet sich Frederiksstaden, ein Rokokoviertel mit dem Schloss Amalienborg, Residenz der königlichen Familie. In der Nähe liegen das Schloss Christiansborg und inmitten von Gärten das Renaissanceschloss Rosenborg, das die Kronjuwelen beherbergt. Erleben Sie Kopenhagen im Zeitraffer.

Die Kleine Meerjungfrau (dänisch Den lille Havfrue) die kleine Bronzefigur an der Uferpromenade Langelinie in Kopenhagen. Die Sitzfigur auf einem Findling hat ihr Vorbild in dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Mit einer Höhe von 125 cm gilt das Kunstwerk nach dem Entwurf von Edvard Eriksen als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt.

Nach einer Stärkung mit dem wohl bekanntesten Essen Dänemarks "Smörrebröd" nehmen wir unsere Route wieder auf und machen uns auf den Weg nach Norwegen. Dieser führt der wild zerklüfteten Felsküste Schwedens entlang. Im kleinen Feriendörfchen Heberg übernachten wir in den malerisch bunten Häuschen, welche für Schweden typisch sind.


Wir haben Berlin erreicht, Hamburg passiert und laufen weitere Richtung Dänemark

Zurückgelegte Tagesetappe: 535 km
Total zurückgelegt: 1'215 km


Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt ist mit rund 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern auch die flächengrößte Gemeinde Deutschlands. Außerdem ist sie damit die einwohnerstärkste Stadt der Europäischen Union. Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften. Die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sportereignisse und Museen Berlins genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents. Berlins Architektur, Festivals, Nachtleben und vielfältige Lebensbedingungen sind weltweit bekannt.

Das Brandenburger Tor ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in Berlin. Das Triumphtor war Ort vieler wichtiger historischer Ereignisse in Deutschland und gilt heute als das Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Damit ist es nicht nur das wichtigste Wahrzeichen Berlins, sondern auch Deutschlands.

Hier ein fantastischer Flug mit allen Sehenswürdigkeiten Berlin's, 24 Stunden zusammengefasst in 2,5 Minuten.

Wussten Sie, dass das Süssgebäck «Berliner» in Berlin nicht «Berliner» heisst?

Wer beim Bäcker in Berlin einen Berliner bestellt, gerät schnell unter den Verdacht, Kannibale zu sein. Die runden Gebäckstücke, die anderswo als Berliner oder Krapfen bekannt sind, heißen nämlich in Berlin Pfannkuchen und sind unter diesem Namen sehr beliebt. Nicht nur zur in Berlin eher unbedeutenden Faschingszeit, sondern das ganze Jahr lang bekommt man sie mit unterschiedlichsten Füllungen, am liebsten aber schlicht mit Marmelade und Puderzucker. Flache Fladen aus der Bratpfanne nennt man hier - natürlich - Eierkuchen.

Hier geht's rund - verfolgen Sie die Herstellung des berühmten Berliner Pfannkuchen.


Nach Berlin sind wir auf dem Weg nach Den Haag und haben Hamburg passiert, eine bedeutende norddeutsche Hafenstadt, die über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist. Die Stadt wird von Hunderten von Kanälen durchzogen, die zum Teil als Fleete bezeichnet werden, und weist außerdem ausgedehnte Park- und Grünflächen auf. Auf der zentrumsnahen Binnenalster fahren Boote, rings um den Stausee liegen zahlreiche Cafés. Der Jungfernstieg verbindet die Neustadt mit der Altstadt, in der Wahrzeichen wie die Hauptkirche Sankt Michaelis aus dem 18. Jh. liegen.

Wir haben Leipzig erreicht - noch gut 160 km und wir laufen in Berlin ein!

Zurückgelegte Tagesetappe: 476 km
Total zurückgelegt: 680 km


Wir haben die Leistung mehr als verdoppelt! Auf dem Weg nach Berlin haben wir das Naturparadies die Dübener Heide passiert. Der Naturpark ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteldeutschlands. Eingebettet in den natürlichen Flusslandschaften von Elbe und Mulde verströmt der Mischwald die Frische einer eiszeitlich geprägten Hügellandschaft. In der Dübener Heide kreisen Kranich und Seeadler über romantischen Teichen und Seen. An ihren Ufern thronen zahlreiche Biberburgen. Es ist kaum zu glauben, inmitten von Wald, Wiesen und Seen der Dübener Heide und ihrem Umland findet man unzählige Burgen, Schlösser und Herrenhäuser.

Inzwischen sind wir in Leipzig angekommen. Leipzig ist eine Stadt im ostdeutschen Bundesland Sachsen. Am Marktplatz in der Stadtmitte befindet sich das im Renaissancestil errichtete Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. In der spätgotischen Thomaskirche, die für die Konzerte ihres Thomanerchors bekannt ist, liegt Johann Sebastian Bach begraben. Die Nikolaikirche war einst Treffpunkt für die Montagsdemonstrationen, die im Jahr 1989 den Sturz des DDR-Regimes herbeiführten.

Hier sehen Sie einen atemberaubenden Rundflug über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Leipzigs schönste Seiten aus der Vogelperspektive eingefangen.


Wir sind gestartet!

Total zurückgelegt: 204 km

Bei herrlichem Frühlingswetter sind wir gestern gestartet. Von Winterthur aus Richtung Berlin haben wir bereits Vaduz passiert.

Vaduz, die Hauptstadt von Liechtenstein, liegt am Rhein in der Nähe der Schweizer Grenze. Das auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt gelegene Schloss Vaduz aus dem 12. Jahrhundert ist eine königliche Familienresidenz. In dem als Fußgängerzone gestalteten Stadtzentrum Städtle liegt das Kunstmuseum Liechtenstein mit einer blank polierten Fassade und Ausstellungen moderner Kunst. Unweit davon befindet sich in einem mittelalterlichen Gebäude das Nationalmuseum mit archäologischen und kulturellen Artefakten.

Wussten Sie, dass Liechtenstein dieselbe Melodie für die Nationalhymne hat, wie das Vereinte Königreich?


Geniessen Sie einen Flug über das stattliche Schloss Liechtenstein und das Ländle, wie es liebevoll genannt wird.

Übernachtet haben wir in der Nähe von Wangen im Allgäu. Auf dem Weg haben wir im wunderschönen Bodensee ein kühles Bad genommen. Der Bodensee gehört zum Hoheitsgebiet von Österreich, Deutschland und der Schweiz. Der Schweizer Teil ist das grösste Schweizer Gewässer, während der Neuenburgersee der grösste ganz in der Schweiz liegende See ist. Der See am Dreiländereck ist an seiner tiefsten Stelle 251.14 Meter tief.
Bodensee mit Blick auf den Säntis