«Mein Vater gewöhnte sich mit der Zeit an den «Ausländer» …»
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Move Urban Together - Reisebericht

Stand MUT - Challenge 18. Juni 2020 - Schweiz, Winterthur

Strecke zur Europa-Challenge
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Wow - Challenge geschafft! Zeit DANKE zu sagen.

Wir haben es tatsächlich auf den letzten Drücker geschafft - DANKE! Über 23’200 km sind wir zusammengelaufen. Einen besonderen Dank geht an alle Teilnehmer*innen welche unsere Europa-Tour von Beginn an mitgelaufen sind. Ebenfalls geht ein grosses Dankeschön an Alle welche uns zusätzlich unterstützt haben. Wir hoffen, Sie konnten sich für die eine oder andere Stadt begeistern und besuchen diese vielleicht in naher Zukunft.

Revue passieren lassen - erleben Sie hier ein Zusammenschnitt der schönsten Plätze Europas. Lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie farbenprächtige Bilder aus der Vogelperspektive.

Zu guter Letzt - bleiben Sie fit und gesund. Falls Sie Reise-Impressionen von unserer Route haben, freuen wir uns über Ihre persönlichen Fotogrüsse.

Die gesamte Route mit allem Reiseberichten, Fotos und Videos finden Sie unter:https://www.altersheim-st-urban.ch/mut-reisebericht

Welche Reiseziele gehören auf Ihre persönliche Bucket-List?

Wow! Wir schiessen übers Ziel hinaus: Home sweet home - nach Bern laufen in Winterthur ein! Challenge geschafft!

Zurückgelegte Tagesetappe: 1'946 km
Total zurück gelegt: 23'218 km

Bern ist das Tor zu den Alpen, im Herzen der Schweiz eingebettet in einer Schlaufe der Aare , liegt Bern, unsere Hauptstadt der Schweiz. Die Ursprünge der Stadt gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Kaum eine andere Stadt hat ihre historischen Züge so bewahrt wie Bern. Die Berner Altstadt ist UNESCO-Welterbe und besitzt mit 6 Kilometern Arkaden, den so genannten Lauben, eine der längsten wettergeschützten Einkaufspromenaden Europas. Einmalig ist die mittelalterliche Atmosphäre der Stadt mit den zahlreichen Brunnen, Sandsteinfassaden, Gassen und historischen Türmen. Den schönsten Ausblick über die von der Aare umflossene Altstadt bietet der erhöhte Rosengarten über dem BärenPark oder die Plattform des 101 Meter hohen Münsterturms. Steil fallen die ehemaligen Schanzen und Bastionen zum Fluss hin ab. Die Boutiquen, Bars und Kleinkunstbühnen der Altstadt, teils in den Kellergewölben, sowie die kleinen Strassencafés ziehen Einheimische wie auch viele Touristen an. Trotz seines guten öffentlichen Verkehrssystems erkundet man Berns Innenstadt am besten zu Fuss. Erkunden Sie unsere Hauptstadt - alle Informationen finden Sie hier. Geniessen Sie hier einen Flug über unsere Hauptstadt.

Im Sommer lädt die Aare zum ultimativen Badespass; sehr gute, geübte Schwimmer lassen sich in der sauberen Aare mit Blick auf das nahe Bundeshaus treiben. Ebenfalls am Flusslauf liegen der Botanische Garten, der Tierpark Dählhölzli und das alte Stadtviertel der Matte. Bern und der Bär, sein Wappentier, sind untrennbar miteinander verbunden.

Die charakteristischen Berner Strassen, Gässchen und Bauten erzählen spannende Geschichten und mitten drin, in der Unteren Altstadt, erhebt sich eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt: der Zytglogge (Zeitglockenturm). Einst Stadttor, zieht der Uhrenturm Schaulustige aus aller Welt an. Zur vollen Stunde versammeln sich jeweils zahlreiche Menschen vor dem Zytglogge und verfolgen das einzigartige Schauspiel, das sich in der Berner Altstadt zu diesem Zeitpunkt ereignet. Das Figurenspiel mit dem Bärenzug, dem Narren, dem goldenen Hahn und Chronos – dem Gott der Zeit – begeistert Gross und Klein von nah und fern. Im Inneren des Turmes scheint die Zeit hingegen völlig still zu stehen: Mittelalterliche Mechanik, dicke Steinmauern und massives Holzgebälk nehmen Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Wer die rund 130 Stufen im Inneren des Gebäudes erklimmt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick über das UNESCO-Weltkulturerbe, dessen Dächer, Terrassen und Gässchen belohnt. Bei guter Sicht reicht das Panorama bis zu den Gipfeln des Berner Oberlands.


Mit dem höchsten Kirchturm der Schweiz ist das Berner Münster eines der wichtigsten Wahrzeichen der Bundesstadt. Das wunderbare Panorama von der Altstadt bis zu den Bergspitzen des Berner Oberlands sind den 312-stufigen Aufstieg zur Aussichtsplattform allemal wert. Die Silhouette des über 100 Meter hohen Münsterturmes prägt die unverwechselbare Skyline von Bern: Majestätisch thront der gotische Sandsteinbau über der Dächerlandschaft der Unteren Altstadt. Das mittelalterliche Meisterwerk steht für architektonische Baukunst, vielseitige Kultur und ist Zeitzeuge der bewegten Geschichte der Stadt Bern.

Bern und die Bären
Seit 1513 werden in Bern Bären an verschiedenen Standorten in der Stadt in Gräben gehalten. Seit 1857 leben die Bären am gleichen Standort am Nydeggstalden. Zuerst in den beiden Gräben, ab 2009 im neuen grosszügigen eingerichteten BärenPark am Aarehang. Dieser steht als einmaliges Naherholungsgebiet am unteren Ende der Altstadt von Bern allen Besuchern und Besucherinnen rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung. Die Bären – Vater Finn, Mutter Björk und Tochter Ursina – können sich während knapp 24 Stunden in einem rund 10 000 Quadratmeter grossen Gehege unter freiem Himmel bewegen. Der grössere Bärengraben blieb seinen Bewohnern erhalten; ein Durchgang verbindet ihn mit der grünen Wiese. Der kleine steht nun der Öffentlichkeit zur Verfügung, bietet Sitzgelegenheiten und Informationen. Die Bären sonnen sich hier immer noch – nur sind sie heute aus Holz.


Die Stadt Bern könnte auch als Stadt der Brunnen bezeichnet werden. Die Vielzahl der Brunnen veranlasste den Pfarrer und Chronist Karl Howald im 19. Jahrhundert sogar, eine in 6 Bänden verfasste Chronik zu schaffen. Die wohl bekanntesten Brunnen sind die 11 Figurenbrunnen in der Altstadt, die fast alle von dem Freiburger Bildhauer, Hans Gieng, entworfen und kreiert wurden. U. a. gehört dazu der Gerechtigkeitsbrunnen, einer Brunnenfigur, die die Justitia mit verbundenen Augen, dem Richtschwert in der rechten und einer Waage in der linken Hand, darstellt. Oder der Kindlifresserbrunnen, einem, ein Kind verschlingender, Oger, an dessen Seite ein Sack mit noch weiteren Kindern hängt.

Das Bundeshaus
Das Schweizer Parlament und Diplomaten treffen im Bundeshaus zusammen, das im Neorenaissancestil errichtet wurde. Das Schweizer Bundeshaus ist Sitz einer der ersten modernen Demokratien der Welt und  ist Regierungssitz der Schweiz. Das Bundeshaus wurde nach den Plänen des Architekten H. Auer gebaut und im Jahre 1902 vollendet. In der zentralen Kuppelhalle zwischen den beiden Ratssälen finden sich zahlreiche symbolische Darstellungen zur Schweizer Geschichte. Nach einer umfangreichen Rennovation erstrahlt der Schweizer Regierungssitz seit Mai 2008 in neuem Glanz. Das Bundeshaus öffnet zudem regelmässige seine Tore für Gruppenführungen durch die Räumlichkeiten. Interessiert? Hier ein kleiner Einblick. Ausserhalb des Gebäudes wird Ihnen ebenfalls viel geboten: Die Bundesterrasse lädt zum gemütlichen sitzen mit Ausblick auf das Stadtbad Marzili, die Aare und den Berner Hausberg "Gurten" ein und auf dem Bundesplatz begeistern, neben dem Wasserspiel im Sommer und einer Lichtshow sowie einem Eisfeld im Winter, diverse Events und die typischen Berner Märkte (Zibelemärit und Weihnachtsmärkte etc.).

Nach dem Besuch unserer Hauptstadt nehmen wir die verbleibenden Kilometer noch unter die Füsse und kehren nach diesem gemeinsamen Abenteuer zurück nach Winterthur. Die Unterstützung war grossartig, mit den heute gemeldeten Kilometer könnten wir glatt nochmals auf Berlin laufen!


Wir sind auf der Zielgeraden - Holland, Belgien, Luxemburg!

Zurückgelegte Tagesetappe: 976 km
Total zurückgelegt: 21'272 km

Unsere Überfahrt endet in Holland, wo wir uns ins 200 km enfernte Amsterdam aufmachen. Das Wasser ist eine Lebensader in den Niederlanden - ein Land, das aus dem Meer und den Flüssen geboren wurde und durch seine flache, idyllische Landschaft geprägt ist. Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande. Sie ist für ihr künstlerisches Erbe, ein weit verzweigtes Grachtensystem und schmale Häuser mit Giebelfassaden bekannt, die auf das sogenannte Goldene Zeitalter der Stadt im 17. Jahrhundert zurückgehen. Gegründet wurde die Hafenstadt Amsterdam im 13. Jahrhundert. Sie entwickelte sich zu einem internationalen Handelszentrum. Mit circa 810.000 Einwohnern ist Amsterdam zwar die einwohnerstärkste Stadt der Niederlande, im Vergleich zu anderen Großstädten jedoch recht klein. Gut 20 Millionen Touristen besuchen jährlich die Stadt. Das Museumsviertel beherbergt das Van-Gogh-Museum, das Rijksmuseum mit Werken von Rembrandt und Vermeer sowie das Stedelijk Museum für moderne Kunst. Das Radfahren gehört zur Stadtkultur, sodass das Stadtbild von zahlreichen Radwegen geprägt ist.

Wenn Sie über steile Holztreppen durchs Gebälk auf den Turm der Oude Kerk steigen, liegen Ihnen Altstadt und Geschichte Amsterdams zu Füßen. Aus 67 Metern Höhe können Sie den Panoramablick über viele Sehenswürdigkeiten genießen: Königliches Palais und Nieuwe Kerk am Dam, Montelbaansturm und Zuiderkerk, Türme und Giebel. Sie schauen auf Grachten, die Amstel und das IJ, erkennen die puppenhausartige Enge, aber auch den weiten Horizont einer maritimen Stadt, die einst Zentrum eines Weltreichs war.

Die Grachten sind das charakteristische Merkmal von Amsterdam. Wohin man blickt und wohin man geht, überall sieht man die markan-ten Wasserstraßen. Rund um die Innenstadt verlaufen vier Grachten mehr oder weniger parallel. Diese vier Grachten – Prinsengracht, Keizersgracht, Herengracht und Singel – werden auch Grachtengürtel genannt, weil sie die Innenstadt quasi umschlingen. Außer Grachten und Rembrandt und Van Gogh sind nach wie vor die Coffee-Shops mit ihrem Cannabis und das Rotlichtviertel enorm populär. Die Wallen, das Rotlichtviertel im ältesten Teil der Stadt, war seit Jahrhunderten ein Ort für vieles, was Gott und Gesetz nicht duldeten. Bis heute fasziniert das auch Touristen.

Wussten Sie, dass die Amsterdamer unter Overtourism leiden?
Rund 20 Millionen Touristen besuchen jährlich die beliebte Stadt. Keine andere Stadt geht so radikal gegen den Massentourismus vor wie Amsterdam, die mit Massnachmen, wie keine neuen Touristenläden, radikalen Bussen, Strassensperrungen für Touristen, versucht den Tourismus einzudämmen.

Schokolade, Fritten, Moules Frites & Co – das kulinarisches Brüssel

Belgien, ein westeuropäischer Staat, und gehört zu den Benelux-Ländern und ist bekannt für seine mittelalterlichen Städte und die Architektur aus der Renaissance sowie als Hauptsitz der Europäischen Union und der NATO. Das Land umfasst die niederländischsprachige Region Flandern im Norden, das französischsprachige Wallonien im Süden und eine deutschsprachige Gemeinschaft im Osten. Die zweisprachige Hauptstadt Brüssel weist prächtige Zunfthäuser am Grand-Place und elegante Gebäude im Art nouveau-Stil auf. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Manneken Pis, der Grand Place, der Palais Royal, der Jubelpark, das Atomium und das Europaviertel.

Manneken Pis & Co: Die drei berühmten “Pisser” aus Brüssel
Das Manneken Pis ist Brüssels Wahrzeichen. Die berühmte, nur 61 cm große Brunnenfigur ist auch unter dem Namen „kleiner wasserlassender Mann“ oder „le Petit Julien“ bekannt und stammt aus dem Jahr 1650. Die weltbekannte Bronzestatue eines pinkelnden Jungen steht in der Rue de l’Etuve und ist eine der ältesten Statuen in Brüssel. Je nach Ereignis wird sie entsprechend eingekleidet, beispielsweise in einem Trikot der belgischen Fußballnationalmannschaft oder am Welt-AIDS-Tag mit Kondomen. Die bereits getragene Kleidung der Statue kann man im angrenzenden Museum besichtigen.

Weniger besucht und gut in einer Seitengasse versteckt ist Jeanneke Pis. Jeanneke Pis ist eine Brunnenfigur in Brüssel, die ein im Hocken urinierendes Mädchen darstellt. Sie ist das weibliche Pendant zum ebenfalls wasserlassenden, bekannteren Manneken Pis. Die Bronzestatue ist etwa 50 Zentimeter hoch und befindet sich in der Impasse de la Fidelité, einer kleinen Sackgasse nahe der Rue des Bouchers. Die 1985 von Denis-Adrien Debouvrie ohne historischen Hintergrund errichtete und 1987 eingeweihte Skulptur steht in einer kleinen vergitterten Nische gegenüber dem Délirium Café. Der Bub und das Mädchen werden im Brüsseler Dialekt die „Brusseleir“ genannt. Die dritte im Bunde ist Zinneke Pis, ein Mischlingshund aus Bronze. Er hat seinen Namen vom kleinen Fluss Senne („Zinneke“) der im Mittelalter durch Brüssel floss. Damals lebten viele Hunde in der Nähe des Flusses. Zinneke Pis pinkelt in keinen Brunnen. Er hebt das Bein am Poller wo die Rue des Chartreux/Kartuizersstraat auf die Rue Saint Christophe/Sint Kristoffels Straat trifft.

Der Grand Place verwandelt sich alle zwei Jahre in ein riesiges Blumenmeer aus über 750'000 Begionen. Die Begonien, die typisch belgisch sind, werden in liebevoller Kleinstarbeit zu einem Muster arrangiert und können dann mehrere Tage bestaunt werden.

Einer der gewaltigsten Paläste Europas, der Palais Royal, ist ebenfalls einen Besuch wert. Der Palast kann jedes Jahr im Sommer besichtigt werden, solange die Königsfamilie sich in ihrem jährlichen Sommerurlaub befindet.

Der Triumphbogen, der für die Geschichte von Brüssel steht und am Eingang zum Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) zu finden ist, bietet Erholung. An den Seiten des Triumphbogens befinden sich zwei grosse Ausstellungshallen, die heute als Museen genutzt werden.

Im Europaviertel, welches mit seiner modernen Architektur einen krassen Gegensatz zum restlichen Stadtgebiet darstellt, kann man unter anderem das bekannte Berlaymont, das der Sitz der Europäischen Kommission ist, aber auch die Wirkungsstätten des Europäischen Rates und Parlamentes, betrachten. Die Europäische Union hat genau hier ihren Hauptsitz.

In Brüssel findet man sehr viele kulinarische Sünden, die man unbedingt probieren muss. Belgien ist besonders für seine feine Schokolade bekannt, also wundert es auch nicht, dass man auf dem Weg durch die Stadt an vielen Geschäften der Chocolatiers mit vorzüglichen Schokoladenkreationen vorbeikommt. Auch die Qualität der belgischen Fritten ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Papiertüte hält die Pommes länger warm und saugt außerdem das überschüssige Fett auf – sehr praktisch! Wer sich schon einmal quer durch die belgische Küche futtert, darf auf keinen Fall die Belgischen Waffeln vergessen, die typischerweise mit Früchten oder Schokolade serviert werden. Ein heißer Tipp für leckere belgische Waffeln ist zum Beispiel das Aux Gaufres de Bruxelles. Moules Frites sind ein beliebter Klassiker der traditionellen Speisen in Brüssel: Miesmuscheln und Pommes Frites. Die Muscheln werden in einer Soße, meistens mit Weißwein, Gemüse, Petersilie und Schalotten in einem schwarzen Topf serviert. Belgier kochen und servieren die saftigen Schalentiere in einer Kasserolle. Belgische Pommes und lokale Biere, um das Gericht zu begleiten, sind ein Muss. Die nationale Art, das saftige Fleisch aus seiner Schale zu packen, besteht darin, eine andere leere Schale zu verwenden und das Muschelfleisch damit herauszulösen.

„Mir wëlle bleiwe wat mir sinn“ ist das Motto der Luxemburger – und sie sollen auch bleiben, was sie sind!

Luxemburg, landessprachlich Lëtzebuerg, offiziell unter dem Namen Großherzogtum Luxemburg bekannt, ist ein Staat in Westeuropa und liegt zwischen Belgien, Frankreich und Deutschland. Zusammen mit Belgien und den Niederlanden bildet es die sogenannten Benelux-Staaten. Luxemburg ist Sitz des europäischen Gerichtshofes. Größte Stadt ist die gleichnamige Hauptstadt Luxemburg im Süden des Landes.

Obwohl Luxemburg eines der kleinsten Länder der Welt ist, verfügt es über eine wunderschöne und abwechslungsreiche Natur. Die nördliche Landeshälfte (Éislek) vereint malerische Täler, panoramische Landschaften und mittelalterliche Burgen. Im Zentrum und Westen liegt das Guttland, wo zahlreiche Radwege und das Tal der Sieben Schlösser zur Entdeckung einladen. Die Mosel-Region im Osten des Landes ist für Weine und Crémant weit bekannt. Die Region Mullerthal ist das Mekka für Wanderfreunde mit dem prämierten Mullerthal Trail. Der Süden des Landes, auch Land der Roten Erde genannt, lädt zum Mountainbiken und zum Entdecken der Industriekultur ein.

Die wunderschöne Altstadt von Luxemburgs Hauptstadt zählt seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch ihre Umgebung hat einige Museen und zahlreiche architektonische Highlights zu bieten. Die verwinkelten Gässchen der malerischen Altstadt von Luxemburg können zu Fuß erkundet werden und bieten inmitten einer traumhaften Landschaft eine Vielzahl an historischen Häusern, imposanten Bauten und idyllischen Plätzen.
Inzwischen sind wir wieder in Deutschland und laufen via Karlsruhe Richtung Schwarzwald. Von Freiburg im Breisgau aus erwartet uns am letzten Tag der Grenzübertritt zurück in die Schweiz. Von Basel aus besuchen wir noch unsere Hauptstadt bevor wir die letzten Kilometer nach Winterthur unter die Laufschuhe nehmen.

Dank der grossartigen Unterstützung von Familie und Freunden sind wir ein Riesenstück vorwärtsgekommen! Noch 2 Tage und knapp 1500 Kilometer.

Wow! 5 auf einen Streich - Lissabon, Paris, London, Dublin und Reykjavik

Zurückgelegte Tagesetappe:2'959 km
Total zurückgelegt: 20'296 km

Unser erneuter Aufruf zur Unterstützung hat uns viele Kilometer beschert. Danke für die grandiose Unterstützung! Wir haben die Grenze zu Portugal überquert und treffen in einer der charismatischsten und lebhaftesten Städte Europas ein. Im äussersten Südwesten Europas liegt an der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel die charmante, portugiesische Hauptstadt Lissabon, direkt an der Bucht der Flussmündung Tejo. Die Stadt schafft es mühelos, ihr kulturelles Erbe mit beeindruckender modernen Elementen und fortschrittlichem Denken zu verbinden. Lissabon blickt auf eine ereignisreiche und vielfältige Geschichte zurück und bietet ein aufregendes Nachtleben. Außerdem ist die Stadt ganzjährig mit einem herrlichen Klima gesegnet.

Lissabon residiert imposant auf sieben Hügeln und ist in verschiedene Stadtteile aufgeteilt, welche man alle gut zu Fuss erkunden kann. Für müde Beine gibt es die historische Strassenbahn Nr. 28, die zwar immer vollgepackt mit Touristen ist, aber zu Lissabon dazugehört wie die Fiaker zu Wien. Berg ab – über Treppen und steile Gassen – immer wieder eröffnen sich wunderbare Aussichtspunkte über das blaue Mündungsbecken des Tejo oder über das rote Dächerlabyrinth der Stadt. Unterteilt ist die Stadt dabei in die Stadtteile Pedro de Alcantara, Santa Caterina, Estrela, Castelo, Graça, Penha de França or Graça. Vom imposanten Castelo de São Jorge aus bietet sich ein weiter Blick über die gesamte Altstadt mit ihren pastellfarbenen Häusern, die Tejomündung und die Hängebrücke Ponte 25 de Abril. Direkt am Tejo liegt der schönste Leuchtturm der Welt, der reich verzierte «Torre de Belém». Die Unterwelt von Lissabon bietet die römischen Galerien und hoch zu Berg wacht die 75 Meter hohe Cristo Rei Statue über die Stadt, welche im Jahr 1934 nach dem großen Vorbild aus Rio de Janeiro erbaut wurde. Das Museu Nacional do Azulejo zeigt dekorative Keramikfliesen aus 5 Jahrhunderten. Außerhalb Lissabons erstreckt sich zwischen Cascais und Estoril eine Reihe von Stränden am Atlantik.

Wussten Sie, dass in Lissabon die längste Brücke Europas gebaut wurde?
Die Ponte Vasco Gama überbrückt den Tejo und verbindet die portugiesische Hauptstadt Lissabon mit südlich gelegenen Städten. Die 1998 eröffnete und nach dem bekannten portugiesischen See-fahrer benannte Brücke hat eine stolze Länge von 17 km, ist 30 Meter breit und ist damit Europas längste Brücke.

Was man auf keinen Fall verpassen darf: Pasteis de Belém - Eins ist nicht genug

Wenn Zucker, Butter und Eier Indikatoren sind für Glück, dann liegt das Paradies in Belém. Die süße Eiersahnecreme auf knusprigem Blätterteig verheißt das Glück auf Erden. "Pastéis de Nata" gibt es in Lissabon zwar an jeder Ecke. Aber wohl nirgendwo schmecken die handtellergroßen Puddingteilchen besser als in der Konditorei von Belém. Das Rezept für die berühmten Pastéis de Belém ist auch nach fast 180 Jahren geheim. Seine Hüter: drei Konditoren einer Confeitaria in Lissabon. In der berühmten Konditorei von Belém welche im Jahr 1837 eröffnet wurde, findet man noch heute die berühmten Pastéis de Belém. Geduld ist jedoch angesagt, hier bilden sich immer lange Warteschlangen um die Pastéis de Belém zu ergattern. Pro Stunde können in der Konditorei bis zu 9000 Küchlein gebacken werden.

Hier gibts zwar nicht das Geheimrezept, aber einen Versuch ist es wert:

Zutaten für 12 Stück
180 g Zucker, 2 EL Mehl, 8 Eigelb, 500 ml Sahne, 1 Prise Salz, abgeriebene Schale von 1 Zitrone, 500 Gramm Blätterteig (Kühlregal), Zimt zum Bestäuben

Zubereitung
Zucker, Mehl, Eigelbe, Sahne, Salz und Zitronenschale mit den Quirlen des Rührgeräts verrühren. In einen Topf geben, kurz aufkochen lassen, dabei ständig weiterrühren. Dann in eine Schüssel geben und lauwarm auskühlen lassen. Mit einer Klarsichtfolie abdecken, damit keine Haut entsteht.

Blätterteig ausrollen und Kreise ausschneiden, die so groß sind, dass sie in die Muffinförmchen passen. Die Förmchen mit Teig auslegen und andrücken.

Ofen auf 250 Grad vorheizen. Die Creme bis 1 cm unter den Rand in die Förmchen einfüllen. Auf der mittleren Schiene 10 bis 12 Minuten backen. Dabei immer beobachten! Die Oberfläche sollte karamellisieren und leicht dunkel sein.

Die Törtchen aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Zimt bestreut servieren.
Bom apetite!

Paris, die Stadt der Liebe! Elegant, verführerisch, romantisch, verspielt, manchmal mysteriös… und hat unzählige Gesichter


Die französische Hauptstadt Paris ist eine der bedeutendsten Großstädte Europas und zählt zu den füh-renden Zentren für Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur weltweit. Das Stadtbild ist geprägt von der Ar-chitektur des 19. Jh. sowie von breiten Boulevards und der Seine. Neben Wahrzeichen wie dem Eiffelturm, der gotischen Kathedrale Notre-Dame aus dem 12. Jh., das Louvre, das Montmartre – Paris’ hippes Szene- du Künstlerviertel mit der strahlend weissen Kirche Sacré-Coeur, die Champes Elysées mit dem Arc de Triomphe de l’Étoile, ist Paris auch für seine Café-Kultur und die Modeboutiquen in der Rue du Faubourg Saint-Honoré bekannt.

Tour Eiffel
Ein Besuch des von den Franzosen liebevoll „eiserne Dame“ genannten Turms darf bei keiner Parisreise fehlen. Und mit 324 Metern Höhe, drei Etagen und 674 Stufen ist er auch kaum zu übersehen. Auf der zweiten Etage erwartet einem ein Sternerestaurant und eine Macaron-Bar, und auf der dritten Etage kann man Champagner bestellen. Klicken Sie hier für ein atembreraubenden Blick direkt vom Eiffelturm aus.


Louvre - Die Mona Lisa sehen
Die ehemalige Königsresidenz, die heute das berühmteste Museum Frankreichs ist, ist einfach in jeder Hinsicht gigantisch. Das Louvre umfasst 35.000 Kunstwerke und 350.000 Exponate, die von Gemälden und Skulpturen bis hin zu archäologischen Funden und Zeichnungen reichen. Die Dauerausstellungen bedecken eine Fläche von 60.600 Quadratmeter.

Champes Elysées
Im Westen der luxuriösen Champes Elysées markiert der Arc de Triomphe de l’Étoile am Place Charles-de-Gaulle den Schlusspunkt der Prachtmeile. Den Bau des Triumphbogens hatte Napoleon als Reminiszenz an seinen Sieg in der Schlacht bei Austerlitz 1806 veranlasst. Im Schatten des 50 Meter hohen und 45 Meter breiten Triumphbogens im antik-römischen Stil wird mit dem Grab des unbekannten Soldaten die Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs wachgehalten. Von der großen Dachterrasse der Sehenswürdigkeit schweift das Auge des Besuchers über das Pariser Zentrum und unweigerlich zum Hochhausviertel La Défense.

Notre-Dame
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris ist ein Meisterwerk der Gotik und die meist besuchte Sehenswürdigkeit von ganz Frankreich. Sie liegt im historischen Zentrum von Paris am Ende der Île de la Cité. Im Mittelalter des 13. Jahrhunderts wurde mit ihrem Bau begonnen, fertig gestellt wurde sie erst im 15. Jahhundert. Ein verheerender Brand 2019 zerstörte einen Teil der Kirche, die Renovierung wird einige Jahre dauern.

Wussten Sie, dass der Eiffelturm «nur» ein Relikt der Weltausstellung von 1889 war und danach wieder abgerissen werden sollte?

Als ein stählernes Relikt der Weltausstellung von 1889 sollte der Turm alsbald wieder abgerissen werden. Der grandiose Erfolg des Turms verhinderte das allerdings – und so war der Tour Eiffel 2009 bereits das 19. Mal neu angestrichen worden, wozu mehr als 60 Tonnen Farbe nötig waren. In der Dun-kelheit wird der Stahlkoloss mit 20 000 Lampen in jeder Stunde für 5 Minuten in ein funkelndes Wunder verwandelt.

London - die Stadt der Royals

London, die Hauptstadt Englands und Großbritanniens, ist eine moderne Stadt, deren Wurzeln in die Zeit des Römischen Reiches zurückgehen. In ihrem Zentrum stehen die imposanten Houses of Parliament, der legendäre Uhrturm „Big Ben“ und Westminster Abbey, Krönungsstätte der britischen Monarchen. Am anderen Ufer der Themse befindet sich das Riesenrad London Eye, das einen Panoramablick auf den Kulturbezirk South Bank und den Rest der Stadt eröffnet. Klicken Sie hier und Sie erleben Sie einen erstaunliche Rundumsicht über ganz London hinweg. Diese geniale Virtual Tour führt Sie fast hautnah an jede Sehenswürdigkeit heran. Probieren Sie's aus und erleben Sie London.

London hat wirklich für jeden etwas zu bieten, egal ob Sehenswürdigkeiten oder Shoppinghäuser. Diese erstaunliche Stadt bietet unendliche Möglichkeiten an Sehenswürdigkeiten wie: Buckingham Palace, London Eye, Tower Bridge, Picadilly Circus, Skygarden, Tower of London, Hyde Park, Thames, Westend, Camden, Soho, Chinatown und vieles mehr. Mit den tausenden von roten Doppeldeckerbussen oder der Metro im "Under-ground" kann man London gut erkunden oder man nimmt eines der 25'000 schwarzen typischen Taxis.

Wissenswertes…
London ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. In der Stadt leben fast 8 Millionen Menschen. London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. Oft wird London als Stadt bezeichnet. Wenn man es richtig formuliert, sind es aber 32 Verwaltungsgebiete, die sich in die Bereiche “Inner London“ und “Outer London“ gliedern. „Inner London“ besteht aus 12 Verwaltungseinheiten und „Outer London“ aus 22.

Dublin- farbenfroh und lebendig

Willkommen in Dublin, einer lebendigen Hauptstadt, die so vertraut ist wie ein Dorf und so freundlich wie die irische Kneipe um die Ecke. In Dublin verwischen die Grenzen zwischen klassischen Besucherattraktionen, Gesellschaftsleben und Natur in der Dublin Bay – umrahmt von den Dublin Mountains. Diese coole Stadt ist ein Abenteuer an sich. Eine Stadt voller Traditionen und Geschich-te, aber nicht angestaubt. Gebildet, aber nicht überheblich. Cool, aber nicht abgehoben. Dublin ist eine Stadt der Musiker und Dichter, deren Lieder und Geschichten überall in den örtlichen Kneipen und Cafés präsent sind und sogar in den belebten Straßen zu vernehmen sind. Eine akademische Stadt voller Museen, und doch jederzeit bereit für ein Gläschen Bier oder auch zwei.

Dublin ist die Hauptstadt der Republik Irland und liegt an der Ostküste des Landes an der Mündung des Liffey. Zu den bedeutendsten historischen Gebäuden zählen das Dublin Castle aus dem 13. Jh. und die eindrucksvolle St Patrick’s Cathedral, deren Fundament im Jahr 1191 gelegt wurde. Bekannte Grünanlagen sind St Stephen’s Green im Zentrum der Stadt und der riesige Phoenix Park, in dem sich auch der Dubliner Zoo befindet. Das National Museum of Ireland widmet sich dem irischen Erbe und der Kultur des Landes.

Nach den Riesenmetropolen Paris und London erwartet und die nördlichste Destination auf unserer Reise

Reykjavik, an der Küste Islands gelegen, ist die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt des Landes. Reyk-javík, isländisch für „Rauchbucht“, ist Islands älteste dauerhafte Siedlung. Nach dem Landnámabók – dem „Landnahmebuch“ – wurde Reykjavík von einem der ersten Siedler auf Island, Ingólfur Arnarson, um das Jahr 870 gegründet.

Obwohl Reykjavík die nördlichste Hauptstadt der Welt ist und nahe am Polarkreis liegt, sind die klimatischen Bedingungen angenehmer als vermutet. Neben der nördlichsten Stadt ist sie auch dir kleinste Grossstadt der Welt und hat bis heute seinen dörflichen Charakter behalten. Hier kennt jeder jeden und fast alles ist fußläufig zu erreichen. Die kleinen Häuser haben farbige Wellblechfassaden und noch farbigere Dächer. Hier befinden sich das National- und das Sagamuseum, in denen die Wikingervergangenheit der Insel beleuchtet wird. Das moderne Rathaus steht am Ufer des Tjörnin, Reykjavíks Stadtsee, der im Sommer ein Vogelparadies ist und im Winter zur städtischen Eislaubahn wird. Das höchste Gebäude der Stadt ist eine Kirche, die 75 Meter hohe Hallgrímskirkja, deren Architektur an die berühmten Basaltsäulen der isländischen Landschaft erinnert. Es lohnt sich, mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform hinaufzufahren. Hier hat man einen fantastischen Blick über die Stadt und die Landschaft. Und mitten drin gibt es zahlreiche architektonische Highlights wie das neue mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis ausgezeichnete Konzerthaus Harpa mit seiner kristallin wirkenden Glasfassade oder das südlich des Zentrums gelegene „Perlan“. Sechs riesige Heißwassertanks versorgen von hier aus die Stadt mit Warm-wasser. In der Glaskuppel auf den Tanks gibt es ein exzellentes sich drehendes Restaurant, in dem man beim Dinner sogar das Nordlicht bewundern kann.

Sehenswert ist auch die Sun Voyager (isländisch: Sólfar). Dies ist eine Skulptur von Jón Gunnar Árnason, die sich neben der Sæbraut Straße in Reykjavík, Island befindet. Sun Voyager wird als Traumschiff oder Ode an die Sonne beschrieben. Der Künstler wollte damit das Versprechen von unentdecktem Territorium vermitteln, einen Traum von Hoffnung, Fortschritt und Freiheit.

Ein Beispiel für die vulkanische Aktivität auf der Insel liefert das Geothermalbad der Blauen Lagune im nahen Dorf Grindavik.

Nun erwartet uns eine lange Überfahrt, die Reise führt uns weiter nach Holland.. Wir nähern uns dem Ende - nur noch Belgien, Luxemburg und unsere schöne Hauptstadt Bern erwartet uns. Das Ziel ist nahe!

Glamour in Monaco, die traumhaften Berge Andorras und Madrid - die Stadt der Lebenslust

Zurückgelegte Tagesetappe: 1741 km
Total zurückgelegt: 17'337 km

Monaco - Glamour, Jachthäfen, das Casino, die Formel 1, Luxushotels, Millionäre und die Grimaldis

Wer an Monaco denkt, der denkt vor allem an Luxus und Mondänes. Monaco ist nicht ohne Grund die Stadt der Reichen und Schönen, denn sie besitzt einen ganz besonderen Charakter. Eine traumhafte Küste, eine bezaubernde Altstadt, eine Rennstrecke, die durch die Stadt und am Meer vorbeiführt und vieles andere machen den Charme dieser einzigartigen Stadt aus, die das französische Mittelmeer überblickt.

Seit der Antike fanden die Urvölker am Felsen von Monaco Zuflucht. Die wahre Geschichte Monacos beginnt jedoch im 18. Jahrhundert. Der 10. Juni 1215 bildete den wirklichen Inbegriff der Geburt des Fürstentums von Monaco, als die Familie der Gibellins aus Genua den Grundstein für die erste Festung legte, die heute den Fürstenpalast darstellt. Um die zukünftigen Einwohner anzuziehen, gewährten die ersten Herrschafter des Felsen den Neuankömmlingen wertvolle Vorteile, wie z.B. Grundstückskonzessionen oder Steuerbefreiung. Seit 700 Jahren ist die Geschichte Monacos eng mit der Grimaldi Dynastie verbunden, die im Jahre 1997 die Feierlichkeiten für den offiziellen Amtsantritt des heutigen Fürstentums beging. Heute ist Monaco vornehmlich bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da der Stadtstaat weder Einkommen- noch Erbschaftsteuer erhebt und im Ausland begangene Steuerdelikte nicht verfolgt. Unternehmen in Monaco zahlen hingegen Steuern. Monaco ist tatsächlich die Stadt der Reichen und Schönen, denn 30% der Bevölkerung besteht aus Millionären.

Spiel, Spass und Luxus
Die Spielbank Monte-Carlo ist eine der bekanntesten Spielbanken der Welt und befindet sich in Monte-Carlo, einem Stadtteil von Monaco. Das Casino wurde 1863 von dem Architekten der Pariser Oper Charles Garnier gebaut. Durch das mit Marmor geflieste Atrium, welches mit 28 ionischen Onyx-Kolonnen um-rahmt ist, gelangt man zu dem Opernsaal, der vollständig in den Farben Rot und Gold gehalten und mit Flachrelief und Skulpturen dekoriert ist. Die Bühne ist seit über einem Jahrhundert der Rahmen für inter-nationale lyrische Kreationen, glanzvolle Konzerte und außergewöhnliche Ballettaufführungen. Die anei-nandergereihten "Salons de Jeux" sind wundervoll mit bunten Fenstern, Skulpturen und allegorischen Malereien dekoriert.

Die Rennstrecke Monacos ist einzigartig. Sie wird nicht nur von den Formel 1-Fahrern befahren, sondern ist auch eine öffentliche Straße, die am Hafen von Monaco liegt und so einen bezaubernden Blick auf das Meer erlaubt. Die Tribünen für die Zuschauer blicken zum Meer hinaus, dazwischen liegt die Rennstrecke.

Der Yachthafen von Monaco ist sehr schön - es ist ein Augenschmaus, die teils wunderschönen Yachten zu bewundern. Der Port Hercule ist der zentral gelegene Yachthafen im Fürstentum Monaco. Er befindet sich im Stadtbezirk La Condamine, der den Hafen umschließt. Der Bau des Port Hercule wurde 1926 fertiggestellt und erfuhr in den 1970er-Jahren Verbesserungen. Der Hafen bietet Platz für bis zu 700 Boote.

Wussten Sie, dass Monaco zu den zehn teuersten Yachthäfen gehört und der einzige Tiefsee-Yachthafen an der Côte d’Azur ist? Die Liegegebühr beträgt pro Tag 1074 Euro. Der teuerste Anlegeplatz befindet sich in Ibiza und kostet 3025 Euro.

Andorra - der winzige Ministaat

Andorra liegt in einem Hochtal in den Pyrenäen – der Bergkette, an der entlang die spanisch-französische Grenze verläuft. Das Fürstentum Andorra ist ein demokratischer Staat in Form einer parlamentarischen Monarchie. Andorra la Vella ist die Hauptstadt und ist für ihre vielen Geschäfte bekannt, die die Avenida Meritxell säumen.

Klein aber fein - und stolz! So lässt sich Andorra wohl am treffendsten beschreiben. Stolz sind die Andorraner auf die lange, kriegsfreie Geschichte des Landes, auf seine Musik und die Folkloretanz-Tradition, die romanischen Kirchen und die herrliche Berglandschaft. In der Hauptstadt Andorra la Vella mit ihren verstopften Straßen trifft man jedoch auf das kommerzielltouristische Andorra, das mit seinen Geschäften lockt. Andorra ist nach wie vor ein Steuerparadies. Auf Güter werden keine oder nur niedrige Steuern erhoben, und so sind besonders Luxuswaren und Zigaretten bedeutend billiger als in Frankreich oder Spanien. In den 1960er Jahren begann das Land aus seinem Steuerstatus Vorteile zu ziehen, und immer mehr Touristen und Gastarbeiter kamen ins Land. Die Folge war ein verhältnismäßig riesiges Bevölkerungswachstum: Lebten 1950 noch etwa 6'000 Menschen in Andorra, so sind es heute rund 82'000.

Madrid - das ultimative spanische Erlebnis: Flamenco, Tapas und Paella


Madrid ist das kulturelle, gesellschaftliche, kulinarische und künstlerische Zentrum Spaniens. Die Metropole schläft nie und besticht inmitten der iberischen Halbinsel durch pure Lebenslust. Spaniens Hauptstadt lässt in Sachen Geschichte, Kunst, Gastronomie, Mode und Nachtleben kaum Wünsche offen. Sie zeichnet sich durch elegante Boulevards und große, gepflegte Parkanlagen wie den Retiro-Park aus und ist für ihre Sammlungen europäischer Kunst wie das Museo del Prado mit Werken von Goya, Velázquez und anderen spanischen Meistern bekannt. Den Kern des habsburgischen Madrid bildet die Plaza Mayor mit ihren Säulengängen. In der Nähe befindet sich der barocke Palacio Real mit seiner historischen Waffensammlung. Spaniens Lebeslust auf mehr finden Sie hier.

Palacio Real - 3000 Räume für König Philipp V
Der imposante Bau wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auf Anordnung von König Philipp V. errichtet, nachdem der alte Palast bzw. die alte Burg durch ein Feuer zerstört wurde. Entworfen wurde die dreiflügelige Anlage mit rund 3000 Räumen und Sälen vom italienischen Architekten Filippo Juvarra und Francisco de Sabatini. Heute wird der Königspalast nur noch für repräsentative Zwecke wie Staatsempfänge, Bankette und Führungen genutzt. Die spanische Königsfamilie lebt nicht im Palacio Real.

Der Plaza Mayor befindet sich im Herzen Madrids an der Calle Mayor (der Hauptstraße von Madrid). Der weitläufige, rechteckige Platz wurde im 16. Jahrhundert auf Anordnung von König Philip III. errichtet. Noch heute ist sein in Bronze gegossenes Reiterstandbild in der Mitte des Platzes zu bewundern.

Inselhüpfen - Sizilien, Malta, Sardinien und Korsika

Zurückgelegte Tagesetappe: 738 km
Total zurückgelegt: 15'596 km

Weiter auf unserem Weg kreuzen wir die wunderschöne Amalfiküste, welche bekannt ist für seine schönen Strände und Sonnenuntergänge, sowie auch für seinen aus Amalfi-Zitronen hergestellten Limoncello. Der Weg führt uns noch durch Kampanien, die Basilikata, Kalabrien und Sizilien. Sizilien ist mit 25.426 km² die größte Insel im Mittelmeer. Die Küstenlänge beträgt 1152 Kilometer. Gemeinsam mit einigen ihr vorgelagerten kleineren Inseln bildet sie die Autonome Region Sizilien der Italienischen Republik. Der Ätna (3.343 m) ist der höchste und aktivste Vulkan Europas. Im Jahr 2013 wurde er von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.

Der Ätna ist in Sizilien nicht zu übersehen (auf italienisch: Etna) und entstand vor etwa 600.000 Jahren, ähnlich wie der Vesuv, zunächst als Unterwasservulkan, der dann durch seine ständige und heftige Aktivität das Land anhob und nach und nach den heutigen Bergkegel formte. Nun geht’s weiter mit der Fähre nach Malta.

Valletta, deren maltesischer Name Il-Belt lautet, ist die kleine Hauptstadt des im Mittelmeer gelegenen In-selstaates Malta. Die Festungsstadt, Citta' Umilissima, von Herren für Herren erbaut, ist Maltas Hauptstadt: Eine lebendige, arbeitende Stadt, das administrative und wirtschaftliche Herz der Inseln. Valletta wurde benannt nach seinem Gründer, dem verehrten Großmeister des ritterlichen Ordens St. Johannis, Jean Parisot de la Valette. Die prachtvolle Festungsstadt entstand auf dem unfruchtbaren Felsen der Mount Sceberras Halbinsel, die steil zwischen den beiden tiefen Häfen Marsamxett und Grand Harbour emporragt. Nach dem Baubeginn im Jahr 1556 wurde Valletta mit seinen eindrucksvollen Festungen, den Forts und der Kathedrale in der erstaunlich kurzen Zeit von nur 15 Jahren vollendet. Valletta ist für seine Museen, Paläste und prachtvollen Kirchen bekannt. Zu den barocken Wahrzeichen der Stadt zählt unter anderem die St. John’s Co-Cathedral. In ihrem aufwendig gestalteten Innenraum befindet sich Caravaggios Meisterwerk "Die Enthauptung Johannes des Täufers". Geniessen Sie hier einen Blick über die sonnenverwöhnte Insel.

Auf Malta wurden viele bekannten Filme gedreht wie: Der Gladiator, Troja, der Graf vom Monte Cristo, World War Z und Game of Thrones.

Wussten Sie, dass es in Malta 365 Kirchen gibt – für jeden Tag eine - und es keinen einzigen Fluss oder See gibt auf der ganzen Insel?


Inselhopping.. Sardinien und Korsika

Von Malta aus machen wir uns auf den Weg nach Monaco. Unser Weg führt uns zurück nach Sizilien, mit der Fähre gelangen wir nach Sardinien und Korsika.

Die Perle im Mittelmeer - Sardiniens Strände bezaubern auf 2.000 km Küstenlänge mit endlosen Sandstränden, kleinen Buchten, traumhaften Tauchrevieren und coolen Surfspots.  Das Landesinnere ist bergig und von Wanderwegen durchzogen. In der schroffen Landschaft verstreut liegen Tausende Nuraghen – geheimnisvolle bienenstockförmige Steinruinen aus der Bronzezeit. Eine der größten und ältesten Nuraghen ist Su Nuraxi in Barumini, die aus der Zeit um 1500 v. Chr. stammt.


Korsika – Geburtsstätte von Napoleon

Korsika ist eine bergige Mittelmeerinsel, eine Mischung aus eleganten Küstenstädten, dichtem Wald und zerklüfteten Gipfeln (der Monte Cinto ist der höchste von ihnen). Fast die Hälfte der Insel gehört zu einem Park, zu dessen Wanderwegen auch der anspruchsvolle GR 20 zählt. Der Grande Randonnée 20 ist ein alpiner Fernwanderweg auf der Mittelmeerinsel Korsika. Über 180 Kilometer geht es vom Norden in Richtung Süden, quer über die korsische Gebirgswelt. Dieser Wanderweg zählt zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Touren Europas. Die Strände der Insel reichen vom belebten Pietracorbara bis hin zum abgelegenen Saleccia und Rondinara. Seit 1768 gehört Korsika zwar zu Frankreich, bewahrt sich jedoch immer noch eine charakteristisch italienische Kultur.

Vier weitere Staaten - das wunderschöne Kroatien, das magische Slowenien, das winzige San Marino und bella Italia

Zurückgelegte Tagesetappe: 1151 km
Total zurückgelegt: 14'858 km

Zagreb ist die im Nordwesten Kroatiens gelegene Hauptstadt des Landes. Charakteristisch für Zagreb ist seine österreichisch-ungarische Architektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert, sie spielt eher mit dem Charme des Unbekannten. Zagreb hat nicht einmal 800.000 Einwohner – die Hauptstadt Kroatiens ist zugleich größte Stadt des Landes. Man erliegt dem Charme der mittelalterlichen Oberstadt mit ihren Gaslaternen, ihren Gassen, Gemüsemärkten und den maximal dreistöckigen Wohnhäusern und erfreut sich wie alt das Schöne ist und wie schön das Alte. In der Oberstadt Gornji Grad befindet sich auch die Kathedrale mit den Zwillingstürmen, der Lotrscak-Turm (13. Jahrhundert) aus welchem täglich zur Mittagsstunde ein Böllerschuss abgefeuert wird, sowie die St.-Markus-Kirche mit dem bunten Dach. Die weithin sichtbare Kathedrale von Zagreb in der kroatischen Hauptstadt zählt zu den berühmtesten Kirchen von Kroatien und zählt mit ihren beiden weit sichtbaren Türmen zu den höchsten Gebäuden Kroatiens und zum nationalen Kulturgut. Sie ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Erzbistums Zagreb.

In der Unterstadt Donji Grad liegen die zahlreichen Straßencafés der Fußgängerstraße Tkalčićeva Ulica. Es erwarten uns pompöse Barockfassaden, breite Alleen und die Parks des sogenannten grünen Hufeisens, das im Zuge einer einzigartigen Stadterweiterung Ende des vorletzten Jahrhunderts entstand: Ein schweres Erdbeben, das 1880 weite Teile der Altstadt vernichtete, in Verbindung mit dem wirtschaftlichen Aufschwung des 19. Jahrhunderts ermöglichten diesen städteplanerischen Großwurf. Trotz dieser Erweiterung ist Zagreb übersichtlich. Man kann alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Wer dennoch die Stadtgrenzen passieren will, wird hier nicht in grauen Vorstädten stranden. Denn Zagreb hat ein – etwa mit der schönen Burg Veliki Tabor – attraktives Umland. Die Stadt liegt am Fuß des Medvednica-Gebirges, das ganzjährig für eine herrliche Kulisse sorgt, und winters für Hochleistungs-Skisport genutzt wird: Hier fand 2005 der erste Damen-Weltcup-Slalom Kroatiens statt. Authentische Eindrücke der Stadt erleben Sie hier.

Leider führt uns unsere Route nicht der wunderschönen Küste Kroatiens entlang. Die kroatische Adria wartet mit faszinierende Landschaften, einsame Strände, ursprüngliche Fischerdörfer, malerische Hafenstädte und einer einzigartigen Inselwelt von1'200 Inseln auf.
Wussten Sie, dass die bekannten Winnetou-Filme hauptsächlich in Kroatien gedreht wurden?
Insgesamt gibt es 11 Winnetou Filme die von 1962-1968 gedreht worden sind. Ein großer Teil der Filme sind an Drehorten in Kroatien entstanden. Hier finden Sie alle Filme & Drehorte im Überblick.

Die romantische Hauptstadt Ljubljana

Wir haben die Grenze zu Slowenien überquert - eine wunderschöne Landschaft mit üppigen Wäldern auf sanften Hügeln, tiefe Höh-len, mythische Kreaturen und beeindruckende Burgen erinnert an ein Land, das es sonst nur in Fantasy Büchern gibt. Doch es existiert – Slowenien wartet geduldig darauf, dass seine unwiderstehliche Magie erforscht wird.

Ljubljana, die lebhafte grüne Stadt, die den Charme einer Kleinstadt mit dem Selbstbewusstsein einer europäischen Großstadt vereint. Sie die Hauptstadt und größte Stadt Sloweniens. Das Bild der Stadt am Fluss mit den malerischen Brücken und dem Marktplatz prägte der berühmte Architekt Jože Plečnik. Die Stadt der tausend Veranstaltungen ist von Parkanlagen und Natur-schutzgebieten umgeben. Die Universitätsstadt ist für ihre Grünflächen bekannt, darunter der weitläufige Tivoli-Park. Die Ufer des Flusses Ljubljanica, der sich durch die Stadt windet und die Altstadt vom modernen Geschäftszentrum trennt, werden von Cafés mit Außenterrassen gesäumt. Ljubljana verfügt über zahlreiche Museen, so auch das Nationalmuseum von Slowenien mit seinen historischen Ausstellungen sowie das Museum für Moderne Kunst mit slowenischen Gemälden und Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert.

Das Schloss Ljubljana, auch Laibacher Schloss genannt, ist ein Schlosskomplex über der Innenstadt von Ljubljana. Es ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich eine mittelalterliche Festung, wurde das Laibacher Schloss wahrscheinlich im 11. Jahrhundert zum ersten Mal erbaut. Hier ein Flug über das imposante Schloss.

Eine kulinarische Spezialität ist "Leteči Žganci". Der geistreiche, beinahe schon ironische Name für eine beliebte Speise der Ljubljanaer Hafenarbeiter im 17. Jahrhundert bedeutet so viel wie „Fliegender Sterz“. Gemeint sind gebratene Hähnchenkeulen und -flügel. Sterz war nämlich ein Alltagsgericht und häufig Ausdruck für Armut und Überleben.

Der Zwergenstaat San Marino

Über die "Stadt der Brücken" - Venedig, gelangen wir zum Zwergenstaat San Marino. Umgeben von den wunderschönen Regionen Emilia-Romagna und Marken, ist San Marino bestens im Herzen Italiens behütet. Schutz bieten aber nicht nur die Regionen in der Nachbarschaft, sondern einst auch der Berg Titano, der für San Marino eine ganz besondere Rolle spielt. Hierher flüchtete nämlich der heutige Urgründer San Marinos im Zuge der Christenverfolgung. Nicht wenige taten es ihm gleich und so führte eins zum anderen, dass sich eine Gesellschaft auf dem Berg Titano gründete. Nicht minder zu beachten ist daher der Name des Urgründers: Marinus, italienisch San Marino, hieß der gute Mann – womit die Herkunft des Städtenamens erklärt sein dürfte. Und auch die heutige Hauptstadt trägt keinen geringeren Namen als San Marino. San Marino ist mit einer Fläche von etwa 60 Quadratkilometern der fünftkleinste Staat der Welt und gehört zu den sechs europäischen Zwergstaaten und nach Einwohnerzahl mit einer Bevölkerung von rund 30.000 Einwohnern zu den kleinsten Staaten der Erde. Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt.

Zu erreichen ist die autofreie Altstadt nur zu Fuß über Treppen und Aufzüge oder mit einer Gondel, die von dem Dorf Borgo Maggiore am Fuß des Berges bis zum Gipfel hinauffährt. Auf dem Gipfel warten viele Highlights: Beispielsweise die drei Stadtburgen, aber auch kleine teils einzigartige Museen, wie ein Foltermuseum oder eine Ausstellung zu Leonardo da Vinci und seinen Werken. Zudem ist die tägliche Ablösung der Wachen auf dem Palazzo Pubblico ein echter Hingucker. Der Ausblick von den Mauern und Türmen ist einmalig: Auf der einen Seite ziert der Apennin das Bild, in der anderen Richtung spiegelt das Wasser der Adria das Sonnenlicht wider. Dazwischen liegt die Hügellandschaft der Emilia-Romagna.

Wir erreichen Rom - die ewige Stadt am Tiber


Ein altes Sprichwort besagt: „Roma non basta una vita“ – zu deutsch: Rom ist nicht in einem Leben zu besichtigen. Das liegt vor allem daran, dass Rom eine Art Freilichtmuseum im Metropolenformat ist. Hier gibt es überall etwas zu entdecken. Rom wurde erbaut auf sieben Hügeln ist seit 1871 die Hauptstadt Italiens. Eine metropolische Grossstadt, die fast 3‘000 Jahre Kunstgeschichte, Architektur und Kultur von Weltrang vorweisen kann. Innerhalb der Stadt liegt der Vatikan als selbständiger Staat - der kleinste Stadtstaat der Welt. Dessen Staatsoberhaupt ist der Papst, der außerdem Oberhaupt der katholischen Kirche und zugleich Bischof Roms ist. Antike Ruinen wie das Forum und das Kolosseum zeugen von der einstigen Macht des Römischen Reiches. Die Altstadt, die Gebäude des Vatikans mit dem Petersdom sowie Sankt Paul vor den Mauern gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Rom ist reich an Sehenswürdigkeiten – sehenswert sind auch das Pantheon, der Trevi Brunnen, die Piazza Navona, die Spanische Treppe, die Galleria Borghese und die Engelsburg.

Nach einem Espresso auf der Piazza Navona, einer der berühmtesten Plätze von Rom und besonders für seine drei großen Brunnen bekannt, nehmen wir die weite Strecke nach Malta in Angriff.

Wussten Sie, dass das Kollosseum in Rom zu den sieben neuen Weltwundern gehört?
Von Rom auf dem Weg nah Malta passieren wir den Sperlonga-Strand, der schönste Badeort an der ganzen Latium-Küste, welche von Rom bis nach Neapel verläuft. Neapel ist eine Millionenstadt an der Südostküste der italienischen Halbinsel. Die Altstadt der in der Bronzezeit gegründeten Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und im Umland befinden sich archäologische Sehenswürdigkeiten wie Pompeji und Herculaneum.

Wir kommen voran: Sarajevo, Belgrad, Budapest, Bratislava, Prag und Wien

Zurückgelegte Tagesetappe: 1675 km
Total zurückgelegt: 13'707 km

Sarajevo, die kompakte Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, liegt inmitten des Dinarischen Gebirges am Fluss Miljacka. Sie gehört wohl zu den meist unterschätzten Städten Europas. Von seiner traurigen Geschichte geprägt ist Sarajevo ein wahres Zeitzeugnis der letzten Jahrhunderte. Doch gerade deshalb gehört die Stadt heute zu den eindrucksvollsten Kulturgütern der Balkanregion. Die hügelige Landschaft, grüne Wälder und hellgrüne Flüsse sind charakteristisch für Bosniens idyllische und friedliche Landschaft. Zahlreiche kleine Dörfer und Ruinenstädte wie Mostar, Počitelj, Trebinje, Neum und Blagaj prägen den vielseitigen Charme des Landes und führen euch in eine beinahe verzaubert wirkende Welt. Erleben Sie hier einen Eindruck der vielseitigen Stadt.

Sarajevos Vergangenheit hat die Stadt gezeichnet. Immer wieder werdet ihr alte Einschusslöcher in den Häuserfassaden entdecken, die an das dunkle Kapitel Sarajevos erinnern. Wenn man die Stadt besichtigt, entdeckt man die eine oder andere Rose von Sarajevo. Die scheinbaren Farbkleckse auf dem Boden der Straßen erzählen eine traurige Geschichte: Überall dort, wo eine Granate aufschlug und Löcher im Asphalt hinterließ, füllten die Bewohner sie mit rotem Harz auf – zum Gedenken an die Verstorbenen.

Eigentlich baut man Brücken, oder man geht über sieben von ihnen. In Mostar in Bosnien-Herzegowina springt man von ihnen herunter. Seit über 450 Jahren ist es in Mostar Tradition, von der Alten Brücke (Stari Most) zu springen. Die mutigen Springer stürzen sich aus über 28 Metern in den eiskalten Fluss Neretva. Die Brücke als Symbol der Trennung: Über 20 Jahren nach dem Krieg finden die Feinde nicht zusammen.

Die traditionelle Gerichte sind Ćevapčići und Burek. Ćevapčići wird zumeist aus Lamm oder Rind hergestellt. Die länglichen, intensiv gewürzten Hackfleischröllchen werden gegrillt und meistens pur, manchmal aber auch mit etwas Brot serviert. Burek gibt es dagegen mit verschiedenen Füllungen. Die Teigspezialität wird oft mit Fleisch, aber auch mit Spinat und Schafskäse gefüllt und schmeckt wahnsinnig gut.


Frisch gestärkt gehts weiter - das wilde Partyleben in Belgrad erwartet uns!

Belgrad (serbisch "Beograd") ist die Hauptstadt der Republik Serbien, einem bergigen Land im Herzen Balkans, das Karl May "das Land der Balkanschluchten" genannt hat. Mit seinen fast 80'000 Quadratkilometern ist Serbien in etwa so groß wie Tschechien oder Österreich. Bedeutendstes Wahrzeichen ist die imposante Festung Beogradska Tvrđava am Zusammenfluss von Donau und Save. Die Festungsanlage belegt die strategische Bedeutung der Stadt für das römische, byzantinische, osmanische, serbische und österreichische Reich. Heute sind hier mehrere Museen und der ausgedehnte Park Kalemegdan untergebracht. Die Statue des Pobednik ist ein Monument in der Belgrader Festung Kalemegdan. Es wurde 1928 anlässlich des zehnjährigen Durchbruchs der Salonikifront errichtet. Die männliche Bronzefigur mit Adler in der rechten Hand und einem abgesetzten Schwert in der linken schuf der Bildhauer Ivan Meštrović. A day in Belgrade -die Vielfalt der Stadt zusammengefasst in einem eindrücklichen Video.

Die Prachtstraße der Altstadt ist die Knez-Mihajlova. Sie befindet sich im Herzen von Belgrad, in dem Geschichte und Gegenwart verwoben sind. Wiener Melancholie und Triestes Grandezza an prunkvoll verzierten Jugendstilbauten grüßen. In der unmittelbaren Nähe orientalische Spuren am Minarett der Bajrakli-Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Davidsterne an Häusern der Judengasse erinnern an Belgrads lange jüdische Tradition, goldenen Türme der orthodoxen Domkirche sind Zeugen der Staatsreligion.

Inzwischen ist Belgrad zu Südeuropas Partystadt avanciert. Einst die weltoffene Hauptstadt von Titos Jugoslawien, dann Persona non grata unter Europas Metropolen, hat sich die serbische Grossstadt den Ruf als Partytown erworben. Vom berühmten Nachtleben Belgrads wird viel erzählt. Von den Restaurants und Bars, seinen schwimmenden Houseclubs wie der Klub 20/44, seinen Undergroundpartys und Roma-Kapellen. Es gibt coole Lounge-Restaurants, in denen brasilianische Musik läuft, Turbofolk, internationale DJs und Dampfer auf denen getanzt wird.

Wir erreichen Budapest - die "Perle der Donau“

Oder auch „Brückenstadt“, „die Stadt der Bäder“ oder „das Paris des Ostens“  genannt– kaum eine Stadt vereinigt so viele Attribute auf sich wie die Hauptstadt von Ungarn. Budapest ist durch den Fluss Donau in zwei Teile geteilt und fasziniert mit seiner reichen und beeindruckenden Bausubstanz, die zu großen Teilen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden ist. Sehenswert sind vor allem die uralte Fischerbastei, das Burgviertel und das viktorianisch inspirierte Parlamentsgebäude. Abseits davon können Sie die berühmte Staatsoper besuchen und in einer der traditionellen Csardas-Bars hausgemachtes Gulasch bei flotter Violinenmusik genießen. Zum Nachkochen gibt es sämtliche Zutaten in der Großen Markthalle: hier werden getrocknete Paprika, frisches Fleisch und vielerlei Gewürze angeboten.

Das Parlamentsgebäude, auf deutsch veraltet Reichstag, ist der Sitz des ungarischen Parlaments in Budapest. Das 268 Meter lange, direkt am Donauufer gelegene Gebäude ist eines der Wahrzeichen Budapests. Als Vorbild diente der Palace of Westminster, Sitz des britischen Parlaments in London.

Wussten Sie dass sich der Name und die Stadt Budapest aus zwei Teilen zusammensetzt? Buda und Pest
1872, als Ungarn noch Teil der kaiserlichen und königlichen Monarchie war, ist aus der Vereinigung von Buda und Pest hervorgegangen, welche durch acht Brücken miteinander verbunden sind. Über eine Länge von 28 Kilometern fließt die Donau durch Budapest und teilt die Stadt in zwei Teile: Buda liegt am hügeligen Westufer mit zahlreichen historischen Bauten, während das geschäftige Zentrum von Pest das flache Ostufer bereichert.
Eine Spezialität Ungarns -Kürtőskalács – ein ungarisches Gebäck völlig von der Rolle

Der Kürtőskalács (gesprochen etwa Kürtöschkalatsch) erhielt kürzlich am 3. Dezember 2015 seinen Ritterschlag. Ihm wurde von einem ungarischen Gremium offiziell der Titel Hungarikum verliehen. Damit steigt der Kürtőskalács in den Rang eines Kulturgutes und nationalen kulturellen Erbes auf und befindet sich da in prominenter Gesellschaft mit beispielsweise der berühmten Salami oder dem Porzellan aus Herend. Kürtőskalács- hierzulande Baumstriezel gennant - ist ein ganz spezielles traditionelles Gebäck, welches den Namen von seiner rohrähnlichen Form her ableitet, denn „kürt“ bedeutet Horn und „kalács“ ein Gebäck. Für Kürtőskalács wird ein süßer Hefeteig um zumeist Holzrollen gewickelt und über offenen Holzkohlefeuer gebacken. Dazu kommen meist noch Zucker und manche weitere Zutaten wie Walnüsse. Mittlerweile ist Kürtőskalács von Volksfesten und Weihnachtsmärkten in Ungarn nicht mehr wegzudenken.

Wie entsteht ein Baumstriezel? -> Klick

Bratislava ist die heimliche Perle des Ostens

Bratislava oder auch Pressburg liegt an der Donau, nicht weit von der österreichischen Grenze entfernt und ist die Hauptstadt der Slowakei. Es liegt an der Donau und grenzt an Österreich und Ungarn. Bratislava ist von Weingütern sowie den Kleinen Karpaten umgeben, in denen zahlreiche Wander- und Fahrradwege die Wälder durchziehen. Das Wahrzeichen und markanteste Bauwerk der Stadt ist die imposante Burg Bratislava. Sie thront auf einem Hügel hoch über der Stadt. Sie liegt auf einem etwa 80 Meter hohen Hügel, der bereits seit vielen tausend Jahren besiedelt wurde. Früher war die Burg Sitz der ungarischen Könige, deren Kronjuwelen dort aufbewahrt wurden. Heutzutage befindet sich im Gebäude das Historische Museum. Die wunderschöne Altstadt ist eine autofreie Zone und für seine coolen Bars und schönen Cafés bekannt.

Wussten Sie, dass Bratislava als einzige Hauptstadt überhaupt an gleich zwei verschiedene Landesgrenzen, nämlich die von Österreich und Ungarn grenzt? Diese geografische Lage macht die Stadt an der Donau zu einem ganz besonderen Treffpunkt verschiedener Kulturen, die hier ihre Einflüsse zeigen und Bratislava zu einem kulturellen Zentrum machen.

Die Goldene Stadt - Prag

Prag wird als „goldene Stadt“ bezeichnet. Gleichzeitig trägt die tschechische Hauptstadt den Beinamen „Bierstadt“. Und das aus gutem Grund: Prag beherbergt mehr als 1'300 Pubs und zahlreiche Brauereien, in denen der köstliche Gerstensaft zu sehr günstigen Preisen angeboten wird. Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik und liegt an der Moldau. Die "Stadt der hundert Türme" ist bekannt für den Altstädter Ring mit bunten Barockgebäuden, gotischen Kirchen und der mittelalterlichen astronomischen Uhr, an der zu jeder Stunde ein animiertes Glockenspiel zu sehen ist. Die 1402 fertiggestellte Karlsbrücke mit Statuen katholischer Heiliger ist für den Autoverkehr gesperrt. Erleben Sie hier den Charme von Prag.

Die Prager Burg gilt als das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Hradschin in Prag. Die Burg wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat seither ihr Aussehen stark verändert: Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt, die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen ihre Spuren. Sie war Sitz der böhmischen Herzöge und Könige, zweier Kaiser des Heiligen römischen Reichs sowie des tschechoslowakischen Staatspräsidenten. Heute ist sie die Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom.

Wissen Sie, weshalb Prag den Namen "Goldene Stadt" trägt?
Der Ausdruck ‚"Goldene Stadt" kann aus der Zeit des böhmischen Königs und des deutschen Kaisers Karl IV. kommen, als die Türme der Prager Burg vergoldet wurden. Dadurch hat die Stadt bei Sonnenschein wohl wie aus Gold ausgesehen. Eine weitere Theorie besagt, dass die Stadt dieses Attribut in der Zeit Rudolfs II. bekommen hat, der Alchemisten gefördert hat bei dem Versuch Gold künstlich herzustellen. Der dritte Ursprung schließlich, weshalb sich Prag als „Goldene Stadt“ bezeichnet, geht zurück in das späte 19. Jahrhundert, als sich das tschechische Nationalbewusstsein ausformte. 1882 hat nämlich der damalige Prager Bürgermeister Tomaš Černý die Stadt als „slawisch“ und „golden“ beschrieben.

Küss die Hand - in Wien geniessen wir das Flair des Barocks


Was Prag an Pubs und Bier bietet, bietet Wien an Torten und Kaffeehäusern.. Eingebettet in reizvoller Natur, gelegen am schönen Wienerwald, ruht an der Donau die alte Kaiserstadt Wien. Wien, mit dem Charme einer großen Vergangenheit versehen, reizt mit barocker Pracht in Gestalt von Schloss Belvedere und Schönbrunn. Ebenso lohnt sich der Besuch einer der zahllosen gefeierten Konditoreien und Museen. Ihr künstlerisches und intellektuelles Erbe wurde von Bewohnern wie Mozart, Beethoven und Sigmund Freud geprägt. Die Stadt ist auch bekannt für ihre kaiserlichen Paläste wie das Schloss Schönbrunn, die Sommerresidenz der Habsburger. Im MuseumsQuartier sind in historischen und modernen Gebäuden unter anderem Werke von Egon Schiele und Gustav Klimt zu sehen. Erleben Sie hier das barocke Flair von Wien. Nicht zu vergessen ist der Besuch der Wiener Hofreitschule. Dort sehen Sie die höchste Kunst der Reitens in Perfektion.

Schönbrunn ist das größte Schloss und eines der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter Österreichs. Das Schloss und der etwa 160 ha große Park sind seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Eine Hauptattraktion im Schlosspark ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt, der Tiergarten Schönbrunn.

Neuer Rekord: 1799 km - 6 Staaten! Griechenland, Albanien, Nordmazedonien, Kosovo, Montenegro und Bosnien und Herzegowina

Zurückgelegte Tagesetappe: 1799 km
Total zurückgelegt: 12'032 km

Wow - jetzt kommt Power rein... knapp 1800 km an einem Tag! Wir haben tatkräftige Unterstützung von Familienmitglieder und Freunden erhalten.

Wir sind in der Stadt der Götter eingetroffen. Athen die Hauptstadt Griechenlands. Die Stadt bildete außerdem das Zentrum des antiken Griechenlands, das zu seiner Zeit eine einflussreiche Kultur und ein wichtiges Reich war. Architekturdenkmäler aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. prägen das Bild der Innenstadt. Dazu zählen die Akropolis, eine Stadtfestung auf einem Tempelberg. Das berühmteste Bauwerk der Akropolis ist der Parthenon, ein Tempel zu Ehren der Stadtgöttin Pallas Athena. Er wurde nach dem Sieg der Griechen über die Perser zum Dank für den Schutz ihrer Göttin erbaut und ist trotz starker Beschädigungen bis heute noch gut erhalten. Ebenfalls zur Akropolis gehören weitere berühmte Gebäude wie das Erechtheion, das sowohl Athena wie auch dem Meeresgott Poseidon geweiht ist, der Propylon oder Torbau der Akropolis, der Tempel der Athena Nike oder das Eleusinion, in dem einst heilige Objekte zwischen den Zeremonien aufbewahrt wurden. Das Akropolismuseum beherbergt ebenso wie das Archäologische Nationalmuseum Skulpturen, Vasen, Schmuck und andere Gegenstände aus dem Griechenland der Antike. Erleben Sie hier einige Eindrücke der Stadt der Götter und die berühmte Akropolis.


Albanien: Mehr als Strand und Doppeladler

Albanien ist ein kleines südosteuropäisches Land auf dem Balkan. Seine Küste verläuft entlang der bekannten Adria und des Ionischen Meeres. Kulturell vielfältig, hier haben Illyrer, Byzantiner, Osmanen, Römer und Griechen Spuren ihrer Kultur hinterlassen. Das Landesinnere wird von den Albanischen Alpen durchzogen. Weit oben im Norden des Landes erwarten einem eine spektakuläre Bergwelt mit Gipfeln, welche mehr als 2600 Meter in den Himmel ragen. Wunderschöne Täler, blaue Bergseen, tolle Aussichtspunkte, idyllische Wanderwege und kleine Bergdörfer prägen den Norden. Das Land kann mit zahlreichen Burgen und archäologischen Stätten aufwarten. Tirana, die Hauptstadt Albaniens, ist bekannt für ihre farbenfrohe Architektur aus der osmanischen, faschistischen und sowjetischen Zeit. Pastellfarbene Gebäude säumen den zentralen Skanderbeg-Platz, der nach der Reiterstatue eines Nationalhelden benannt ist. Am nördlichen Ende des Platzes befindet sich das modernistische Historische Nationalmuseum, dessen Ausstellungen von der Vorzeit über die kommunistische Herrschaft bis hin zu den antikommunistischen Aufständen der 1990er-Jahre reichen. Erleben Sie hier Tirana aus der Vogelperpektive und Eindrücke vom Landesinnern Albaniens.

Skopje – Berge, Seen und eine blühende Zukunft


Skopje ist die Hauptstadt der im Zentralbalkan gelegenen Republik Mazedonien und stand in der Vergangenheit unter römischer, byzantinischer und osmanischer Herrschaft. Die im 15. Jahrhundert errichtete Steinbogenbrücke verbindet den am Nordufer der Vardar gelegenen Alten Basar (Čaršija) aus osmanischer Zeit mit dem modernen Hauptplatz im Süden. Die 214 Meter lange Steinbrücke stammt aus der Römer-Zeit und verbindet die beiden Hälften der Altstadt Skopjes. Als eines der Stadtwahrzeichen ist diese mit den zwölf Bögen auch auf dem Stadtwappen Skopjes abgebildet.

Die Festung Kale mit Blick über den Fluss ist eine der Wahrzeichen Skopjes und diente jahrhunder-telang der Verteidigung der Stadt. Von der Festung aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die mazedonische Hauptstadt.

Hoch über Skopje thront auf dem Hausberg Vodno das Millenniums-Kreuz. Es ist das Symbol der Zukunft einer von Zerstörung und Wiederaufbau geprägten Stadt. Ihre Umgebung besticht durch atemberaubende Landschaften. Der Mix aus christlicher und osmanischer Kultur und Architektur macht den Charme der Stadt aus. Hier einige Eindrücke von Skopje.

Wussten Sie dass Mutter Teresa in Nordmazedonien geboren wurde?
Die Gedenkstätte für die berühmteste Tochter Skopjes ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Das Mutter-Teresa-Haus wurde unweit des Ortes errichtet, an dem die Friedensnobelpreis-Trägerin geboren wurde.

Pristina - Die jüngste Hauptstadt Europas

Pristina ist die Hauptstadt des Kosovo und mit über 200'000 Einwohnern zugleich die größte Stadt des Landes. Pristina ist Regierungssitz und somit das politische Zentrum des Landes. In der Stadt befinden sich der Sitz der Regierung, der Parlamentssitz und der Amtssitz des Präsidenten.

Newborn - «Neu geboren» steht in grossen Lettern vor der Sportanlage an der Luan Haradinaj Strasse: Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo von Serbien 2008 zeugt das Newborn-Monument in der Hauptstadt Pristina vom Neuanfang. Fans von Rita Ora kennen das Denkmal aus ihrem Video «Shine Ya Light». Das Monument besteht aus sieben Großbuchstaben aus vier Millimeter dicken Metallplatten, die von einem Eisenrahmen zusammengehalten werden und das englische Wort „Newborn“ bilden. Jeder Buchstabe ist drei Meter hoch und 0,9 Meter tief. Zusammen sind sie 24 Meter lang und wiegen neun Tonnen. Das Monument wurde bereits einige Male umgestaltet.

Montenegro


Podgorica liegt in der weiten Ebene an der Mündung der Zeta in die Morača, ca. 15 km vom Skadarsee entfernt. Das Klima hier ist mediterran mit heißen trockenen Sommern und milden Wintern. Podgorica ist die Hauptstadt von Montenegro. Zu ihren Flüssen und Brücken gehören die moderne Millennium-Brücke über den Fluss Morača und die Steinbrücke über den Fluss Ribnica. Der jahrhundertealte Uhrturm, der von den Türken errichtet wurde, dominiert die Altstadt. Die Kathedrale der Auferstehung Christi ist die serbisch-orthodoxe Hauptkirche und das größte Gotteshaus. Hier erleben Sie Eindrücke der Stadt Podgorica. Im Zeta-Skadar-Tal südlich der Stadt beherbergt der Nationalpark Skutarisee mittelalterliche Klöster, Strände und Vogelarten wie den Krauskopfpelikan.

Inzwischen haben wir eine weitere Grenze überquert und sind kurz vor Sarajevo, die Hauptstadt Bosnien und Herzegowina.

22'000 km - 8 Tage - Familie und Freunde sind jetzt gefragt!

Wir haben die 10'000 km Grenze erreicht - weitere 12'000 km stehen uns noch in den verbleibenden 8 Tagen bevor. Damit wir unser Ziel bis am 18. Juni 2020 erreichen, dürfen alle Familienmitglieder und Freunde ab sofort auch teilnehmen. Wir schaffen das!

Nikosia ist die letzte geteilte Hauptstadt der Welt

Zurückgelegte Tagesetappe: 769 km
Total zurückgelegt: 10'233 km

Wir haben die Türkei verlassen und machen einen kurzen Abstecher auf Nikosia. Zypern ist ein geteiltes Land – der „freie“ Teil beschreibt den griechischen Süden, der „besetzte“ den türkisch besetzten Norden. Während die Republik Zypern Teil der EU ist und international anerkannt wird, wird der Nordteil als „Türkische Republik“ nur von der Türkei anerkannt. Eine Reise nach Nikosia ist damit einer sehr lebendigen Geschichtsstunde gleichzusetzen, ist dies doch der Ort für die wichtigsten Geschehnisse der Insel bis zur heute andauernden Teilung. Auf der griechischen Seite südlich der Grenze befindet sich das Zypernmuseum, wo archäologische Funde von der neolithischen bis zur byzantinischen Zeit gezeigt werden – darunter auch die Aphrodite von Soloi. Unweit davon liegt die venezianische Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert mit dem Famagusta-, Kyrenia- und Paphos-Tor. Innerhalb der Stadtmauer gehören ein Mausoleum aus Marmor und gleich daneben die Faneromeni-Kirche aus dem 19. Jahrhundert zu den Sehenswürdigkeiten. Hier erleben Sie einige Eindrücke der Stadt und Meeresfeeling der bekanntesten Strände Zyperns.

Wir verlassen Zypern gleich wieder, um der türkischen Riviera entlang Richtung Athen zu laufen. Die Türkisküste besticht mit wunderschönen langen Stränden zwischen Felskulissen und mildem Mittelmeerklima. Athen erwartet uns in knapp 400 km.

Ankara – hier schlägt das Herz der Türkei

Zurückgelegte Tagesetappe: 496 km
Total zurückgelegt: 9'464 km

Im Herzen Zentralanatoliens liegt Ankara, das Stiefkind unter den europäischen Hauptstädten. Sie ist nach Istanbul die zweitgrößte Stadt der Türkei. Die weltoffene Hauptstadt ist eine Hochburg der darstellenden Künste, denn hier sind Staatsoper und Ballett, das Präsidentielle Symphonieorchester sowie mehrere nationale Theater ansässig. Oberhalb der Stadt auf einem Hügel liegt Anitkabir, das riesige Mausoleum Kemal Atatürks, des ersten Präsidenten der modernen Türkei, der Ankara 1923 zur Hauptstadt machte. Die riesige Anlage im Regierungsviertel Cankaya bietet aber zusätzlich noch ein Museum, zahlreiche Statuen und eine grosszügige Parkanlage. Mitten in der Altstadt Ankaras liegt die Zitadelle, die in drei Bereiche unterteilt wird: die äussere Burganlage (auf Türkisch „Diskale“), die innere Burg („Ickale“) sowie die eigentliche Burg („Akkale“). Erleben Sie hier die Sehenswürdigkeiten Ankaras bei Tag und ein Farbenspektakel in der Nacht.

Über 2000 Jahre Geschichte
Schon etwa 200 v. Chr. stand dort, wo sich heute Ankara befindet, eine phrygische Siedlung, und seit der Zeit ist die Stadt nur gewachsen. Als Teil des Byzantinischen Reiches gelang es Ankara (damals noch unter dem Namen Ancyra, später auch Angora), zu einigem Reichtum zu gelangen und sich als wichtige Stadt in Zentralanatolien zu etablieren. Doch erst als Mustafa Kemal Atatürk seine Truppen zum Sieg im Türkischen Befreiungskrieg geführt hatte, wurde Ankara zur Hauptstadt der Türkei erklärt. Und warum nicht Istanbul? Atatürk wollte auf der einen Seite die zentrale Position Ankaras mitten im Land nutzen und auf der anderen Seite eine deutliche Abgrenzung zu Istanbul – der bisherigen Hauptstadt des gerade gefallenen Osmanischen Reiches – schaffen.

Istanbul - die lebendige türkische Metropole am Bosporus

Samstag 6. Juni 2020
Zurückgelegte Tagesetappe: 231 km
Total zurückgelegt:  8'968 km


Salam aleikum!
Istanbul ist zwar nicht die türkische Hauptstadt, dafür aber jene mit der höchsten Einwohnerzahl – daher darf sie sich durchaus als echte Megacity bezeichnen. Über 15,5 Millionen Menschen leben in dieser pulsierenden Großstadt. Die einzigartige Stadt zwischen Orient und Okzident gilt nicht umsonst als eine der schönsten der Welt. Viele historische Bauwerke, über 3‘000 Moscheen, Souvenirläden, kulinarische Spezialitäten und die unvergleichliche osmanische Architektur – finden wir hier in Istanbul. Tauchen Sie hier ein in die Atmospähre von Istanbul.

Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten sind die Hagia Sophia, der Topkapi Palast und die blaue Moschee.
Hagia Sophia, die “Heilige Weisheit” – das bedeutet der Name der einstigen Kirche, die sich im Laufe der Zeit zu einer Moschee und schlussendlich vorwiegend zu einem Museum entwickelt hat. Die Hagia Sophia wurde bereits im 6. Jahrhundert erbaut und gilt als Meisterwerk der Architektur. Bis heute haben Architekten noch nicht eindeutig klären können, wie ein solch eindrucksvolles Gebäude zu einem so frühen Zeitpunkt der Geschichte überhaupt entstehen konnte. Bestaunt von außen die rund 56 Meter hohe Kuppel mit ganzen 31 Metern Durchmesser und erkundet im Inneren des Wahrzeichens von Istanbul die vielen bunten Mosaike des Christentums.

Topkapi Palast
Entgegen des Namens handelt es sich beim Topkapi Palast nicht um ein einziges Gebäude, sondern um ein großes Areal. Dieses gliedert sich in vier verschiedene Höfe und bot 600 Jahre lang den osmanischen Sultanen eine Heimat. Teilweise lebten bis zu 5.000 Menschen in diesem Gebiet, das deshalb wie eine eigene kleine Stadt aus 1001 Nacht erscheint. Inmitten der mit vielen Blumen angelegten Gärten wandelt man auf den Spuren der einstigen osmanischen Herrscher. Im Inneren der royalen Gebäude finden sich zum Beispiel alte Waffenkammern, Reliquien aus dem Islam und funkelnde Schätze. Ebenso kann man den ehemaligen Harem besuchen, in dem teilweise mehrere tausend Frauen lebten.

Blaue Moschee (Sultan Ahmed Moschee)
Die aufgrund ihrer blau-weißen Fliesen im Volksmund “Blaue Moschee” genannte Sultan Ahmed Moschee gilt als berühmteste ihrer Art in Istanbul. Wie die Hagia Sophia, neben der sie sich be-findet, ist sie maßgeblich für die Silhouette der Stadt verantwortlich; das liegt vorwiegend an den sechs auffälligen Minaretten. Doch auch im Inneren erwartet euch purer Prunk und Glanz, in dessen Genuss ihr außerhalb der muslimischen Gebetszeiten kommen könnt. Erbaut wurde die Moschee im Auftrag des namensgebenden Sultans Ahmet im frühen 17. Jahrhundert.

Sofia - Bulgariens grüne Metropole

Zurückgelegte Tagesetappe: 445 km
Total zurückgelegt:  8'737 km


Sofia ist das grosse Zentrum des Balkanstaats Bulgariens, ist reich an Geschichte und trotzdem überaus jung geblieben. Nicht umsonst nennen die Sofioter ihre Stadt auch «die nicht Alternde». Sie liegt am Fusse des Vitosha-Gebirges. Das moderne Sofia aber, ist eine kosmopolitische Stadt, die Besucher aller Altersklassen immer wieder zu überraschen vermag. Wenige Grossstädte warten mit so vielen Bäumen in den charmanten Quartierstrassen und zahlreichen Parks in der Innenstadt auf wie Sofia. Gut erhaltene Relikte und sehenswerte Bauten aus den Zeiten der Römer, Osmanen und Zaren zeugen heute noch von der langen Geschichte Sofias. An die jüngste Historie des heutigen EU-Mitgliedes erinnern sozialistische Plattenbauten in den Vororten oder die einstige Zentrale der Kommunistischen Partei. Erleben Sie hier Sofia aus der Vogelperspektive und authentisch bei einem City-Walk.

Die Alexander-Newski-Kathedrale ist die Patriarchalkathedrale der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche und deren Verwaltungssitz. Die Kathedrale ist eines der Wahrzeichen der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Sie wurde von dem russischen Architekten Alexander Pomeranzew entworfen, der auch das Warenhaus GUM in Moskau plante. 

Inzwischen haben wir über 8000 km zurückgelegt und auf dem Weg nach Ankara die Grenze zur Türkei überquert. Zuvor erleben wir jedoch noch Istanbul –  kulturell so einzigartig vielfältig, gastfreundlich und herzerwärmend. Ein atemberaubendes Panorama einer Stadt von über 15 Millionen Menschen, duftende Basare dekoriert mit farbenprächtigen Gewürzbergen und beeindruckende Moscheen.

Eine der grössenwahnsinnigsten Bauten der Welt erwartet uns - das Parlamentsgebäude in Bukarest

Zurückgelegte Tagesetappe: 320 km
Total zurückgelegt:  8'292 km


Bukarest im Süden Rumäniens ist die Hauptstadt des Landes und das wirtschaftliche Zentrum. Das prägende Gebäude ist der riesige Parlamentspalast aus der Zeit des Kommunismus mit 1.100 Räumen. Noch heute ist der Bau ein Sinnbild für den Größenwahn des Diktators Nicolae Ceausescu. Man braucht Vergleiche, um die Geltungssucht von Ceausescu zu erahnen. Auf die Grundfläche des Palastes würden fünf Kölner Dome passen. Das Innere gleicht einem Labyrinth: zehn Etagen ist das Bauwerk hoch, verschachtelt in 21 Einzelteile. Im Erd-geschoss reiht sich ein Festsaal an den nächsten, viele sind mit Marmor verkleidet, von den teils goldver-zierten Decken hängen tonnenschwere Kristallleuchter. Sogar vom Mond aus ist der Parlamentspalast in Bukarest zu sehen – genau wie die Cheops-Pyramide. Der Vergleich passt, denn mit dem megalomanischen Bau wollte sich Rumäniens kommunistischer Diktator in den achtziger Jahren ein Denkmal für die Ewigkeit setzen. Das zweitgrösste Gebäude der Welt, gebaut unter anderem aus einer Million Kubikmetern Marmor, ist heute bei der Bevölkerung durchaus beliebt und die wichtigste Touristenattraktion der Metropole. Um das Projekt zu realisieren, verstümmelte der Diktator die ganze Hauptstadt.
Die Dimensionen des gigantomanischen Palastes mit tausend Zimmern, 440 Büros und 30 Sälen sind imposant. Mit einer Höhe von 86 Metern ist das architektonische Monstrum kilometerweit zu erkennen. 40.000 Wohnungen wurden dafür dem Erdboden gleichgemacht. 700 Architekten und 20.000 Arbeiter schufteten auf dem Arsenal-Hügel unweit der historischen Altstadt. Trotz der damals katastrophalen Wirtschaftslage verbaute das Heer von Arbeitern mehr als eine Million Kubikmeter rumänischen Marmor aus Siebenbürgen und eine fast ebenso große Menge von Holz aus allen Teilen des Landes. Als Ceausescu 1984 den Grundstein für den Bau biblischer Größe legte, konnte er noch nicht ahnen, dass er die Fertigstellung nicht mehr erleben sollte. Das Ende des Eisernen Vorhangs vor drei Jahrzehnten fegte das Regime und den verhassten Diktator in wenigen Tagen hinweg. Am 1. Weihnachtstag des Revolutionsjahres 1989 wurden Ceausescu und seine Frau Elena vor laufenden Kameras hingerichtet. Nach den Exekutionen entbrannte ein heftiger Streit, ob das Symbol der kommunistischen Macht fertiggestellt werden sollte. Am Ende siegten die Befürworter. Der Parlamentspalast wurde fertig gebaut. Doch die Diskussionen über Sinn und Zweck gehen weiter.

Die pulsierende rumänische Hauptstadt mit französischen Boulevards, imposanten Baudenkmälern, schwerer politischer Geschichte und stockendem Verkehr, hat etwas von Berlin direkt nach der Wende. Nirgendwo ist der bunte Architekturmix von Bukarest so präsent wie hier: Renovierte Gebäude neben halben Ruinen, alte Prachtbauten und enge Gässchen, historische Kirchen und ein paar moderne Gebäude stapeln sich bunt neben- und übereinander. Mitten in der Altstadt liegt die mit Restaurants und Cafés vollgestopfte Lipscani-Straße. Auch hier begleitet uns der Dracula-Fürst nochmals - im Viertel Lipscani liegt der Palast Curtea Veche aus dem 15. Jahrhundert, in dem Prinz Vlad III. (der „Pfähler“) residierte. Hier ein Eindruck von Bukarest's Sehenswürdigkeiten.

Piața Unirii (deutsch Vereinigungsplatz oder Platz der Einheit) ist einer der größten Plätze im Zentrum der Stadt Bukarest und befindet sich an der Stelle an der die Stadtteile 1, 2, 3 und 4 aufeinandertreffen. Er wird von dem Unirii Boulevard, der ursprünglich während der sozialistischen Ära Boulevard des Sieges des Sozialismus (Calea Victoriei Socialismului) benannt wurde, und erst nach der rumänischen Revolution von 1989 den heutigen Namen erhielt, durchquert.

Nach der geschichtsträchtigen Stadt erwartet uns Bulgarien, die Grenze haben wir bereits überquert. In knapp 140 km treffen wir in Sofia ein.

Auf den Spuren des Graf Vlad III. Draculea

Zurückgelegte Tagesetappe: 497 km
Total zurückgelegt:  7'972 km


Auf den Spuren des Blutsaugers, erreichen wir Poenari. Der Grund, weshalb wir diese wilde Gegend an der Transfogarascher Hochstraße besuchen, ist die Burgruine Cetatea Poenari. Sie gilt als die wahrhafte Dracula-Burg von Rumänien. Dabei zählt sie geografisch noch zur Großen Walachei anstelle des im Gruselgenre beschriebenen Transsylvanien. Cetatea Poenari diente dem gefürchteten Vlad III. Draculea zumindest einmal als Unterschlupf, als er 1462 vor den Türken und Tartaren flüchtete. Bereits 1457 hatte Vlad die strategische Bedeutung der im 13. Jahrhundert errichteten Burg erkannt, diese Instand setzen und verstärken lassen. Die Burg selbst thront auf einer gewaltigen Felskante, 1480 Stufen führen hinauf zur Ruine. Damit war sie mit den im Mittelalter gängigen Waffen nahezu uneinnehmbar, andererseits allerdings auch nur wenig umkämpft. Stark beschädigt wurde sie erst bei einem Erdbeben im Jahr 1915, als die Nordmauern mitsamt einem Felsen in die Tiefe stürzten.

Schloss Bran - das erfundene Dracula Schloss

Unsere Route führt uns weiter zum sagenumwobenen Schloss Bran. Noch während Diktator Nicolae Ceaușescu Rumänien regierte, wurde sie zum Dracula-Schloss erklärt und entwickelte sich zum Touristenmagneten. Die mächtige Festung, rund 30 Kilometer von der Stadt Brașov entfernt, wurde im 14. Jahrhundert als Grenz- und Zollburg erbaut. Das Bollwerk mit seinen vielen Geheimgängen ist das ideale Versteck für eine finstere Gestalt. Allerdings gibt es keinen Beweis dafür, dass Vlad III. jemals auf dem Schloss lebte. Für Halloween-Liebhaber bieten Veranstalter spezielle Events, wo man sogar auf dem Schloss in einem Sarg übernachten kann! Silberwasser und Knoblauch mitzunehmen nicht vergessen! Erleben Sie hier das Gruselschloss aus nächster Nähe.

Es trennen uns noch gut 80 km von Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens.

Packt den Knoblauch ein.. ein BISSchen Graf Dracula erwartet uns...

Zurückgelegte Tagesetappe: 333 km
Total zurückgelegt:  7'475 km


Wir überqueren die Grenze zu Rumänien und sind auf der Tihuta Passhöhe angekommen. Transsylvanien lebt vom Ruf des Vampir-Fürsten Dracula und ist das von Mythen umwitterte geheimnisvolle Land der blutrünstigen Vampire und heulenden Wölfe. Was sich nach Fantasy und Fiktion anhört ist ein echter Ort, eine Region in Zentralrumänien. Der weniger mysteriöse Name lautet Siebenbürgen, weniger besonders ist die Region deshalb nicht. Kein Tourist würde hier oben auf der Passhöhe aussteigen, und kein Hotel mit 136 Betten wäre gebaut worden, wenn nicht ein Reisender vor 111 Jahren dieselbe Strecke gefahren wäre. Damals hieß der Pass Borgo-Pass, der Reisende Jonathan Harker, und seine Geschichte ist in einem Buch aufgeschrieben, das diese idyllische Gegend namens Transsylvanien weltberühmt machte: Dracula

Die Geschichte ist Fiktion, das Buch schrieb der Ire Bram Stoker, der diese Region nie besucht hatte. Tatsächlich diente jedoch der grausame Fürst Vlad Dracul, der im 15. Jahrhundert über die Walachei im heutigen Rumänien herrschte, als Romanvorlage. Und die wahre Geschichte ist dabei ähnlich blutrünstig wie die Legende. Seither gibt es eigentlich zwei Transsylvanien. Eines ist das von hügeligen Wanderstrecken und pittoresken Städtchen durchzogene Kernland Rumäniens; das andere ist ein mythisches, gottverlassenes Land des Schreckens, wo Wölfe heulen, und nachts die Untoten aus ihren Särgen steigen. Nun gibt es zwei Dracula-Schlösser, ein falsches und ein noch falscheres, in das der blutrünstige Graf und seine Burg einfach hinein erfunden wurden. Erfahren Sie hier mehr über die das Land und die Geschichte Graf Draculas.

Das eine wurde als Hotel 1983 auf den Borgo-Pass (heute Tihutapass) gebaut, weil dort nichts vorhanden war und die Touristen doch immer wieder kamen und danach fragten. Das andere liegt am anderen Ende von Transsylvanien, in der Nähe der Stadt Brasov. Diese werden wir morgen erreichen - die Burg Bran, im Jahr 1377 errichtet, thront mächtig in einer Schlucht auf einem hohen Felsen, eingekeilt von zwei Bergrücken an der Grenze zu Transsylvanien.

Wir machen grosse Sprünge, neuer Rekord 816 km an einem Tag, somit passieren wir 2 Ländergrenzen - Ukraine und Moldawien

Zurückgelegte Tagesetappe: 816 km (neuer Tagesrekord)
Total zurückgelegt:  7'142 km


Nach der Landesgrenze folgen wir dem Kiewer Meer ist, dies ist die Bezeichnung für den Stausee bei Kiew. Er beginnt 20 km nördlich von Kiew und hat eine Fläche von 922 km². Im Norden wird er von den Flüssen Pripjat und Dnepr gespeist und reicht bis zur weißrussischen Grenze. Die Quelle des Dnepr und seinen 1'700 schiffbaren Kilometern (drittlängster Fluss Europas) liegt zwar in Russland zwischen riesigen Seen, tiefen Wäldern und zerstreuten Granitblöcken in den Waldaihöhen, doch die längste Strecke auf seinem Weg zum Schwarzen Meer legt der mächtige Fluss als Hauptverkehrs- und historische Lebensader in der Ukraine zurück. 

Die ukrainische Metropole Kiew erwartet uns mit ihren strahlend goldenen Kuppeln, imposanten Denkmälern und prächtigen Marmorpalästen, die sich links und rechts der hügeligen und üppig grünen Ufer des Dnepr verteilen. Eine unglaubliche Vielzahl wunderschöner Kirchen, Kathedralen und Klöster – darunter die Sophienkathedrale, eines der herausragenden architektonischen Meisterleistungen der europäisch-christlichen Kultur - zählt die stolze Stadt, was ihr den Beinamen „Jerusalem des Ostens“ eingebracht hat. Das berühmteste Gotteshaus und Herz der Hauptstadt ist das Kiewer Höhlenkloster aus dem Jahre 1013. Der 96 Meter hohe Glockenturm des UNESCO Weltkulturerbes weist Ihnen den Weg hinauf zu einem Klosterkomplex, der aus einem oberen und einem unteren Bereich besteht. Von Mönchen eigenhändig gegraben, können Sie in den unteren Lawra tief unter der Erde drei kleine, vergoldete Kirchen, Reliquien und die ursprünglichen Mönchszellen besuchen. Doch Kiew bietet mehr, zwischen dem dichten Grün der Kastanienhaine, das die ganze Stadt in einen riesigen Park verwandelt, ragen beeindruckende historische Sehenswürdigkeiten in den Himmel. Der gigantische Bogen des Denkmals der Völkerfreundschaft, der barocke Marienpalast mit märchenhaft angelegtem Park, die kolossale Mutter-Heimat-StatueSchloss Richard Löwenherz am legendären Andreassteig oder die vergoldete Siegessäule lassen während eines Bummels entlang der Boulevards vergangene Epochen lebendig werden. Erleben Sie hier die eindrucksvoll bunte Stadt aus der Vogelperspektive.

Zweite Etappe Kiew - Chișinău

Nach Kiew haben wir bereits die Grenze zu Moldawien überquert, das Land der ehemaligen Sowjetrepublik, weist eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, felsigen Hügeln und Weinbergen auf. In der Hauptstadt Chișinău finden sich Architektur im Sowjetstil sowie das Nationale Geschichtsmuseum mit Kunst- und ethnografischen Sammlungen, die die kulturellen Verbindungen zum Nachbarland Rumänien aufzeigen.

Der Ștefan cel Mare Central Park ist der Hauptpark im Zentrum von Chișinău. Früher als Puschkin-Park bekannt, ist es der älteste Park in Moldawien und erstreckt sich über etwa 7 Hektar. Es hat den Spitznamen "Der Park der Liebenden" in Chișinău aufgrund seiner Beliebtheit als Treffpunkt für Paare erhalten.

Wussten Sie, dass der grösste Weinkeller Europa's in Moldawien liegt?
Ein gigantischer unterirdischer Weinkeller ist die große Attraktion der kleinen Republik Moldau. Staatsgäste bekommen hier ein eigenes Depot für ihre Flaschen. Das höchste Gut des Landes liegt tief unter der Erde. In einem verzweigten Straßensystem im Untergrund reihen sich mächtige Eichenfässer aneinander, ingesamt lagern hier über 1,5 Millionen Weinflaschen. Die Weinbau-Tradition in Moldawien reicht über Jahrtausende, auch wenn das gerade in Westeuropa kaum jemand weiß. Das Land liegt auf dem 46-47˚ Breitengrad, genauso wie die wichtigen Weinregionen in Westeuropa (etwa Burgund). Viele Hügel, Kalk- und Sandstein-böden sowie mildes Klima bieten perfekte Bedienungen für den Weinanbau. 80% der produzierten Weine werden exportiert. Insgesamt 67 Mio. Flaschen landen im Ausland. Vor allem die Staaten des ehemaligen „Ostblocks“ schätzen den moldawischen Wein. So ist es schon seit Jahren. Zu Zeiten der UdSSR kam jede zweite in der Sowjetunion hergestellte Flasche aus Moldawien.

Bereits 6000 km unterwegs - Minsk eine Stadt mit grosser Vergangenheit

Zurückgelegte Tagesetappe: 393 km
Total zurückgelegt:  6'326 km


Wir sind in Minsk eingetroffen. Minsk hat eine große Vergangenheit. Während der wechselvollen Geschichte gehörte Weißrussland (Belarus) zu Polen, zu Litauen, zu Russland und schließlich zur Sowjetunion. Seit 1990 ist Weißrussland/Belarus unabhängig.

Die Hauptstadt Weißrusslands ist nicht nur das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes, sondern auch das kulturelle Herz des Staates. Über 1,9 Millionen Menschen leben in Minsk, einer Stadt, die auf eine reiche und bunte Geschichte zurückblicken kann. Während des Zweiten Weltkrieges ist die Stadt fast völlig zerstört wurden, doch wurde mit viel Liebe zum Detail wieder aufgebaut. Erleben Sie hier die Kombination aus prachtvollen, breiten Straßen, sehenswerten Architektur und wunderschönen Parks, welche Minsk zu einer sehr vielschichtigen Stadt macht.

Obwohl die Stadt an der Swislatsch großflächigen Zerstörungen zum Opfer gefallen ist, hat sie jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Unabhängigkeitsboulevard oder auch Unabhängigkeitsprospekt genannt, ist ein typisches Beispiel der sowjetischen Architektur. Der prachtvolle Boulevard durchquert das Stadtgebiet von der Mitte bis zum Nordosten und wird von den wichtigsten Plätzen der Stadt gesäumt. Einer dieser Plätze ist der Siegesplatz, der bis zum Jahr 1954 noch den Namen Runder Platz trug. Kennzeichnend für den Platz ist ein 40 Meter hoher Obelisk, der zum Gedenken an die Opfer des Großen Vaterländischen Krieges (Deutsch-Sowjetischer Krieg) errichtet wurde. Um den Platz erstreckt sich eine ringförmige Passage, die eine Gedenkhalle an diesen Krieg beheimatet. Auch der Lenin-Platz ist durch seinen sowjetischen Empire-Stil und seine klare Linienführung ein architektonisches Highlight.

Das Nationale Akademische Große Opern- und Balletttheater der Republik Weißrussland befindet sich in einem Park im Stadtteil Trinity Hill in Minsk. Einheimische nennen es das "Opierny Teatr" (Weißrussisch) oder das "Opern- und Balletttheater". Es wurde am 15. Mai 1933 eröffnet, hatte aber erst 1938 einen eigenen Veranstaltungsort für Präsentationen im belarussischen Dramatheater.

Vor uns liegen jetzt noch das letzte grosse Land der ehemaligen Grossmacht Sowjetunion - die Ukraine, eine Strecke von ca. 530 km und danach der Kleinstaat Moldawien.

Wir haben die Grenze zu Weissrussland überquert und sind in den Hügelketten in der osteuropäischen Ebene Richtung Minsk unterwegs

Zurückgelegte Tagesetappe: 386 km
Total zurückgelegt:  5'933 km


Wir sind unterwegs nach Minsk, die Hauptstadt Weißrusslands. Ein Binnenland in Osteuropa, welche für seine Architektur aus der Stalin-Zeit, grosse Festungsanlagen und Urwälder bekannt ist. Weissrussland gilt als letztes unentdecktes Land Europas. Ausserhalb der Metropole Minsk hat die Moderne kaum Einzug gehalten. Auf dem Weg in die Hauptstadt erleben wir weitgehend unberührte Natur mit wunderschönen Wald- und Seenlandschaften und vielen Naturparks. Geniessen Sie hier die Schönheiten Belarus.

Wir haben Vilnius besucht, die Grenze zu Polen überquert und treffen in Warschau ein. Super - wir haben den ersten Viertel der Europatour - Challenge geschafft!

Zurückgelegte Tagesetappe: 559 km
Total zurückgelegt:  5'547 km


Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, ist für seine Barockarchitektur bekannt, die sich besonders in der mit-telalterlichen Altstadt zeigt. Die Gebäude an diesen zum Teil mit Kopfsteinpflaster belegten Straßen spiegeln jedoch unterschiedliche Stile und Zeiten wider – von der neoklassizistischen Kathedrale St. Stanislaus bis zur gotischen Kirche St. Anna. Das Tor der Morgenröte aus dem 16. Jahrhundert, in dem sich eine Ikone der Jungfrau Maria befindet, bot einst Zugang zur Stadt. Erleben Sie hier einen Flug über Vilnius.

Der Gediminas-Turm ist der einzige erhaltene Eckturm der Anlage der Oberen Burg Vilnius, Litauen.
Der Turm auf dem 142 m hohen Burgberg ist heute ein Wahrzeichen von Vilnius. Hier ist ein geschichtliches Museum untergebracht, das der Geschichte der Oberen Burg gewidmet ist, die 1323 von Großfürst Gediminas gebaut wurde. Trotz der Rundbögen seiner Fenster ist er ein Bauwerk der Gotik in Litauen. Von der Aussichtsplattform des Turms eröffnet sich ein Rundblick über Vilnius.

Kulinarischer Genuss ist auch in Litauen deftige Kost. Cepelinai ist das Nationalgericht in Litauen. Man spricht das aus wie "Zeppelinäi". Es handelt sich um Kartoffelklöße, die mit Hackfleisch oder Quark gefüllt werden. Hergestellt werden die Klöße aus einer Mischung von rohen und gekochten Kartoffeln.

Unterwegs nach Warschau passieren wir die die ehemalige Hauptstadt Litauens – Trakai – die malerisch am Ufer des Galve Sees liegt. Der Ort ist berühmt für seine spätmittelalterliche Wasserburg Trakai (14. Jahr-hundert) auf einer Insel zwischen dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskessee. Der Galvesee mit seinen 21 Inseln ist mit 46,7 m der tiefste See der Region. Seine Fläche beträgt 3,88 km². Rund um Trakai liegt ein großes Naturschutzgebiet.

Warschau - wir treffen auf modernste Wolkenkratzer und auf die allgegenwärtigen Spuren der Vergangenheit

Die Altstadt von Warschau bildet heute das Herzstück der polnischen Hauptstadt. Dabei ist die Geschichte der Altstadt mehr als beeindruckend und inspirierend. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Stadtteil nämlich nahezu vollständig zerstört. Nach Ende des Kriegs wurde die Altstadt dann mit viel Herzblut und Liebe zum Detail wieder aufgebaut. Dieser Aufwand hat sich gelohnt, denn jetzt kann die Warschauer Altstadt locker mit anderen osteuropäischen Altstädten, wie etwa Prag, mithalten. Sie wurde sogar zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die Altstadt wird von Stadtmauern und dem Fluss Weichsel umringt. Im Inneren erwarten euch süße Gässchen, kunterbunte Häuser und ein zentraler Marktplatz an dem sich tagtäglich bunter Trubel abspielt.

Warschau ist die weitläufige Hauptstadt Polens. Erleben Sie die hier vielfältige Architektur der Stadt – die gotischen Kirchen, klassizistische Paläste, Häuserblocks aus der Sowjetzeit und moderne Wolkenkratzer spiegeln ihre lange, turbulente Geschichte wider. Die Warschauer Altstadt wurde nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut. In ihrem Zentrum liegt der Marktplatz mit pastellfarbenen Häusern und vielen Cafés. Die Statue der Warschauer Seejungfer in der Mitte des Platzes ist das Symbol der Stadt.

Unser Ziel, das prunkvolle Palastmuseum Wilanów, ist ein Museum in der Residenz des Königs Jan III. So-bieski im Warschauer Stadtteil Wilanów. Bis 1995 stellte es eine Zweigstelle des Nationalmuseums Warschau dar, seitdem ist es eine selbstständige Kultureinrichtung. Erleben Sie hier eines wertvollsten barocken Architekturdenkmälern Polen's.

Nach UNESCO-Welterbestätte Riga haben wir bereits die nächste Grenze überquert - Litauen wartet auf uns

Zurückgelegte Tagesetappe: 417 km
Total zurückgelegt:  4'988 km


Riga, die Hauptstadt Lettlands und UNESCO-Welterbestätte, liegt an der Mündung der Düna in die Ostsee. Sie gilt als kulturelles Zentrum und hat viele Museen und Konzertsäle. Außerdem ist die Stadt für ihre Gebäude aus Holz, die Jugendstilar-chitektur und die mittelalterliche Altstadt bekannt. Diese hat sich, trotz der Schleifung der Befestigungs-anlagen, ihren Festungscharakter erhalten können. Die Neustadt von Riga dagegen entstand ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und gilt mit als sehenswertestes Jugendstil-ensemble der Welt. Erleben Sie hier die bemerkenswerte Stadt aus der Vogelperspektive.

Unser Ziel, das Freiheitsdenkmal im Stadtzentrum Riga, ist das Symbol für die nationale Souveränität Lettlands. Die Frau an der Spitze des Denkmals trägt 3 goldene Sterne. Diese waren ursprünglich als Symbole für die drei lettischen Regionen Kurland, Livland und Lettgallen gedacht. Um den sowjetische Besatzern entgegen zu kommen, änderte man einfach die Symbolik der Figur. Die Frau stellte Mütterchen Russland dar, die die drei baltischen Staaten (Lettland, Estland, Litauen) als Sterne dargestellt in ihrer großen Gemeinschaft aufnimmt.
Wussten Sie, weshalb man die Bremer Stadtmusikanten in Riga bestaunen kann?
Bei der St. Petri Kirche begegnet man den Bremer Stadtmusikanten. In dem Moment denk man sich sicher „wie, die sind doch in Bremen, in Deutschland“. – Stimmt, aber als Bremen die Partnerstadt von Riga wurde, schenkten sie ihnen als Zeichen der Freundschaft einen Nachbau der Stadtmusikanten. Hier kann man sogar ein altes Ritual durchführen: Reibe an den Nasen der Tiere, das soll nämlich Glück bringen, je höher man kommt, umso mehr Glück erwartet einen.

Nach dem Stop in Riga laufen wir weiter nach Litauen, die Grenze haben wir bereits überquert- in 100km wartet Vilnius, die Hauptstadt Litauens, auf uns. Sveiki atvykę į lietuvą!

Wir haben die Grenze zu Lettland überquert und sind auf dem Weg nach Riga

Zurückgelegte Tagesetappe: 447 km
Total zurückgelegt:  4'571 km


Das an der Ostsee gelegene Lettland, verfügt über eine bemerkenswerte schöne und vielgestaltige Landschaft. Das Landesinnere, dessen grösster Teil von Naturschutzgebieten eingenommen wird, besteht aus riesigen Wäldern und zahlreichen Seen und Flüssen. Unterwegs gibt es eine Vielzahl an mittelalterlichen Städtchen, Burgen, Festungsruinen und stolze Paläste zu entdecken. Machen Sie sich hier ein Bild von Lettlands Zauberwelt im Herzen des Baltikums.

Wer auf der Suche nach fettarmer Rohkost ist, muss bei den typisch lettischen Gerichten länger suchen: Die Bewohner des kleinen Landes mögen es gerne herzhaft. Wie gut, dass beim Herunterspülen Birkensaft und Kvass helfen. Die Letten lieben ihre Teigtaschen, je nach Füllung Piragi oder Pirazinj genannt, landen diese dann in Halbmond-Form im Ofen. Die Küche Lettlands ist vor allem von der russischen und der deutschen Küche beeinflusst. Grundzutaten sind hauptsächlich regionale Agrarprodukte wie Kartoffeln Weizen, Roggen, Gerste, Kohl, Zwiebeln, Eier und Schweinefleisch. Auch Fische und Meeresfrüchte aus der Ostsee sind Zutaten, die häufig in lettischen Gerichten zu finden sind. Neben Bier und Vodka ist der Kräuterlikör “Balsam” eine regionale Spezialität, welcher beinahe schwarz und relativ hochprozentig ist.

Wer ein Stück Lettland probieren möchte - frisch aus dem Ofen schmecken die Piragi am besten...

Zutaten für den Teig                              Zutaten für die Füllung
200 ml Milch                                          2 Zwiebeln
100 ml lauwarmes Wasser                    1/2 kg durchwachsener Speck
1 kg Mehl                                              Salz, Pfeffer
60 g zerlassene Butter
1 Ei
1 Packung Trockenhefe
Salz, Zucker
1 Ei zum Bestreichen

Zwiebel und Speck fein würfeln, in einer Pfanne anrösten, auskühlen lassen.

Milch erhitzen. Butter, Salz und Zucker dazugeben, durchrühren und auskühlen lassen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zur Milch dazu geben. Das Mehl und das Ei in eine Rührschüssel geben und mit der Milch zu einem glatten Teig verkneten. Falls nötig noch etwas Wasser dazugeben. Die Rührschüssel mit einem Geschirrtuch bedecken und ungefähr 30 Minuten gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig noch einmal gut durchkneten und dann 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas mit 7 cm Durchmesser Kreise aus dem Teig stechen. Jeweils einen Teelöffel Füllung in die Mitte geben und zu Halbkreisen zusammenschlagen. Mit dem Ei bestreichen und 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad goldbraun backen.
Die Speckbrötchen schmecken ausgezeichnet zu Bier, aber auch zu Wein.

Moskau, die prunkvolle Zarenstadt und pulsierende Metropole erwartet uns!

Zurückgelegte Tagesetappe: 452  km
Total zurückgelegt:  4'124 km


Nach unendlich vielen Wäldern, Flüssen und Seen treffen wir in der pulsierenden Metropole Moskau ein. Eine Reise durch die prunkvollen Strassen, über beeindruckende Plätze und zu bunten Kirchen mit verzierten Zwiebeltürmen. Moskau bezaubert mit schicken prächtigen Bauten, die an eine andere Zeit erinnern. Ein russisches Sprichwort sagt „über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott“. Hier vereinen sich die Gegensätze einer langen Geschichte, die die bewegte Vergangenheit Moskau's langsam mit der Gegenwart in Einklang bringt. Ob Kreml, Roter Platz oder das schickste “staatliche Universalgeschäft“, das Sie je gesehen haben. Moskau liegt im Westen des Landes und wird von der Moskwa durchflossen. Im historischen Stadtzentrum befindet sich der Kreml, der Amtssitz des Präsidenten, in dessen Arsenal Schätze aus der Zarenzeit untergebracht sind. Vor den Mauern des Kreml liegt der Rote Platz, das symbolische Zentrum Russlands mit dem Lenin-Mausoleum, der umfangreichen Sammlung des Historischen Museums und der Basilius-Kathedrale mit ihren bunten Zwiebeltürmen. Hier erleben Sie hier die farbenträchtige und kosmopolitische Hauptstadt Moskau's in Ihrer ganzer Pracht.
Unser Ziel, die Basilius-Kathedrale, liegt am südlichen Ende des Roten Platzes und gilt als eines der Wahrzeichen Moskau's. Die Kathedrale des seligen Basilius (der inoffizielle Name der russisch-orthodoxen Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale) hat neun Hauptkuppeln. Die höchste ist 115 m hoch ist, jede davon unterscheidet sich in Aussehen und Farbgebung von den anderen. Die Kathedrale selbst ist jedoch aus-schließlich aus einfachen roten Backsteinen erbaut und im Gegensatz zu vielen russischen Kirchen von außen nicht bemalt. Ursprünglich war die ganze Kathedrale weiß und alle Kuppeln mit Blattgold beschichtet. Im Zuge der zahlreichen Restaurierungen im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Kathedrale jedoch immer wieder neu ge-staltet. Im 17. Jahrhundert kamen weitere asymmetrische Nebengebäude hinzu, die Haupteingänge wurden überdacht und mit zahlreichen Verzierungen versehen, acht der goldenen Kuppeln wurden durch die heutigen ersetzt, und der einheitliche weiße Putz wich dem Zusammenspiel aus Weiß und Rot. Auch im Innern der Kathedrale kamen zahlreiche Ornamente neu hinzu. Einen ausführlichen Bericht über die geschichtsträchtige Kathedrale und Informationen mit eindrücklichen Fotos  finden Sie unter den Links.
Wussten Sie dass man Russland auch komfortabel mit dem Schiff bereisen kann? Der Zar hatte einen Traum - ein Wasserweg zwischen Moskau und St. Petersburg. Die Wasserstrasse zwischen den beiden Metropolen ist die Reise durch die russische Geschichte, vorbei an den zauberhaften Ufern von Wolga, Swir und Newa und zu den Weiten der Karelischen Seenlandschaften.
Nach der Farbenpracht Moskau's erwartet uns erneut ein langer Weg durch die Weiten Zentralrusslands nach Lettland. 910 km, durch die von Wäldern, Flüssen und Seen geprägte Landschaft, bis nach Riga. Etwas mehr als 200 km sind davon bereits geschafft.

Unterwegs in den Weiten Russlands...

Zurückgelegte Tagesetappe:  562 km
Total zurückgelegt:  3'672 km


Auf dem Weg in die russische Hauptstadt durchquerten wir den Waldai Nationalpark. Der Park ist ein Juwel des russischen Kultur- und Naturerbes und hat eine Fläche von 1585 Quadratkilometer und ist berühmt für seine schöne Natur und jahrhunderte alte Geschichte. Der idyllische Ort im gleichnamigen UNESCO Biosphärenreservat liegt in den Tiefen des russischen Waldes, in einer atemberaubenden Hügellandschaft mit über 70 Seen. Diese Schönheit erkannte auch die russische Oberschicht, die Waldai zur Sommerfrische auserkoren hat. Bei einem Gang durch das Stadtzentrum gibt es noch jede Menge aus dem 18. bis 19. Jahrhundert zu entdecken, als Waldai seine Blütezeit erlebte. Entdecken Sie hier Russland von der Vogelperspektive aus.

Berühmt wurde der Ort jedoch für sein Glockengießerhandwerk. Im Glockenmuseum kann man Exemplare in jeder Größe und Form bewundern. Besucher des Museums können etwas über die Geschichte des Glockengießens erfahren, eine interessante Sammlung sehen, verschiedene Melodien des Glockengeläutes hören und sich selbst als Glockenspieler versuchen. Schon im 19. Jahrhundert waren als „Geschenk vom Waldai“ bezeichnete Glocken sowie kleine Glöckchen für Pferdegespanne in ganz Russland ein Begriff. Das Museum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Katharinenkirche. In einem ungewöhnlichen "runden" Stil gehalten, der mit einer Kolonnade und einem Kuppeldach verziert ist, ist es zweifellos eines der architektonischen Monumente der Stadt.

Wir übernachteten im kleinen Dörfchen Yamok und sind auf dem Weg ins noch ca. 200 km entfernte Moskau. Unterwegs werden wir einen weiteren Nationalpark durchqueren, den Zavidovo Park, bevor wir in die farbenprächtige Metropole Moskau eintauchen.

1 Etappe - 4 Länder - Es geht vorwärts! Schweden, Finnland, Estland und Russland

Zurückgelegte Tagesetappe:  663 km
Total zurückgelegt:  3'110 km


Die gestrige Etappe führte uns gleich durch 4 Länder: Schweden, Finnland, Estland und Russland

God morgon Stockholm! Die wunderschöne Altstadt Schwedens erwartet uns!

Wir sind in Stockholm eingetroffen. Die schwedische Hauptstadt umfasst 14 Inseln eines großen Archipels in der Ostsee, die durch mehr als 50 Brücken verbunden sind. Wir erleben die bekannte "Gamla stan", die auf der Insel Stadsholmen gelegene Altstadt von Stockholm. Sie liegt im Stadtbezirk Södermalm. In Gamla stan befindet sich das von Nicodemus Tessin dem Jüngeren erbaute Schloss sowie die beiden Kirchen Storkyrkan (Nikolaikirche) und Tyska kyrkan (Deutsche Kirche). In der Storkyrkan befindet sich die herausragende mittelalterliche Reiterplastik des St. Georg mit dem Drachen kämpfend von Bernt Notke, die in der Altstadt auch als Bronzearbeit zu finden ist. Geniessen Sie hier ein Citywalk durch die Altstadtgassen und einen Flug über die Dächer von Stockholm.

Frisch gestärkt mit schwedischen Spezialitäten wie Köttbullar, Graved Lachs, Hasselback und legendärem Dessert wie Kanelbulle und Chokladflarn gehts 100 km weiter bis zum Hafen in Kapellskär. Dort wartet die Überfahrt mit der Fähre nach Helsinki auf uns.

Wussten Sie was in Schweden absolute Tradition hat? Fika, eine soziale Institution - das Kaffee Trinken


Hyvää päivää! Willkommen in Finnland

Dank dem schönen Wetter sind wir gut voran gekommen. In Kapellskär nehmen wir die Fähre und kommen im nächsten Land an - Finnland. Vom Hafen Turku aus erreichen wir die Hauptstadt Helsinki. Sie liegt im Süden des Landes, auf einer Halbinsel am Finnischen Meerbusen. Unser Ziel, der Dom von Helsinki, ist eine evangelische Kirche und die Kathedrale des lutherischen Bistums Helsinki. Die von Carl Ludwig Engel entworfene Kirche liegt am Senatsplatz im unmittelbaren Zentrum Helsinkis und ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Jährlich wird es von 350.000 Menschen besucht. An der Hauptstraße Mannerheimintie befinden sich Institutionen wie das Nationalmuseum, das die finnische Geschichte von der Steinzeit bis in die Gegenwart nachzeichnet, das imposante Parlamentsgebäude und das Kiasma, ein Museum für zeitgenössische Kunst. Erleben Sie hier die Sehenswürdigkeiten von Helsinki.


Von Helsinki aus ist es ein Katzensprung nach Estland - Tallinn erwartet uns

Mit der Fähre erreichen wir Tallinn. Die Hauptstadt Estlands, liegt an der Ostsee und ist das kulturelle Zentrum des Landes. Bekannt sind vor allem die von einer Stadtmauer umschlossene, kopfsteingepflasterte Altstadt mit zahlreichen Cafés und Geschäften sowie der Verteidigungsturm Kiek in de Kök aus dem 15. Jh. Der historische Rathausplatz Tallinns wird vom gotischen Rathaus mit einem 64 m hohen Turm dominiert, das im 13. Jh. errichtet wurde. Die Nikolaikirche, ein Wahrzeichen aus dem 13. Jh., zeigt kirchliche Kunst. Erleben Sie hier die Schönheiten von Tallinn zu Fuss und von der Luft aus.

Unser Ziel ist die Alexander-Newski-Kathedrale, sie befindet sich auf dem Domberg (Toompea), genauer auf dem Lossi plats („Schlossplatz“) zwischen dem estnischen Parlament und der Residenz des deutschen Botschafters. Benannt wurde sie nach dem russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Jaroslawitsch Newski.

Unsere nächstes Ziel ist Moskau, eine 1000 km lange Etappe.

Unterwegs Richtung Stockholm..

Samstag 23. Mai 2020
Zurückgelegte Tagesetappe: 343 km
Total zurückgelegt: 2'447 km


Der starke Regen hat uns etwas eingeschränkt, wir haben die schwedische Grenze wieder überquert und übernachteten im kleinen Dörfchen Slyte, ca. 170 km vor Stockholm. Unterwegs haben wir den Vänner, den grössten See Schwedens, passiert. Mit einer Fläche von 5.519 Quadratkilometern ist er der drittgrößte See in Europa. Das Binnengewässer liegt 44 Meter über dem Meeresspiegel und misst an seiner tiefsten Stelle 106 Meter. Mit 153 Kubikkilometern Wasser besitzt er ein beachtliches Volumen und eine Küstenlinie von rund 2.000 Kilometern.

Good Dag - wir haben die Grenze zu Norwegen überquert und treffen in Oslo ein!

Freitag, 22. Mai 2020
Zurückgelegte Tagesetappe: 414 km
Total zurückgelegt: 2'104 km


Auf dem Weg nach Oslo haben wir Göteborg passiert. Die Stadt liegt am Fluss Götä, sie verfügt über einen wichtigen Hafen und ist bekannt für ihre Kanäle im holländischen Stil sowie ihre grünen Alleen, wie die Kungsportsavenyn, die größte Einkaufsstraße Göteborgs mit vielen Cafés und Geschäften. Sehenswert war der Poseidon Brunnen am zentral gelegenen Götaplatsen. Die sieben Meter hohe Bronzefigur, die von Carl Milles kreiert wurde, bildet den Mittelpunkt des Brunnens der 1927 gebaut wurde. Poseidon symbolisiert die enge Beziehung Göteborgs und dessen Einwohner mit dem Meer. Der Meeresgott wacht über das Theater, das Kunstmuseum und die Konzerthalle, die in unmittelbarer Nähe liegen und über die ganze Stadt.

Weiter der traumhaften Westküste Schwedens entlang überquerten wir die Grenze zu Norwegen. Entlang dem Iddefjord, ein rund 24 Kilometer langer Fjord, welcher im Norden der historischen schwedischen Provinz Bohuslän die Grenze zwischen Norwegen und Schweden bildet, gehts weiter Richtung Oslo.

Norwegen, das Land der Berge und Fjorde, besticht durch die unvergleichliche Natur. Norwegens abwechslungsreiche Landschaft ist geprägt von Gebirgsketten und Hochebenen. Beindruckenden Fjorde, hohe Wasserfälle, riesige Gletscher, malerische Hafenorte mit bunten Häusern und natürlich die Hauptstadt Oslo werden Sie begeistern. Naturliebhabern und Reisende, die das Besondere suchen, wird Norwegen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Das Königreich Norwegen liegt im Westen der Skandinavischen Halbinsel, die Provinzen Finnmark, Troms und teilweise auch Nordland liegen nördlich des Polarkreises. Fantastische Ausblicke über die Fjorde von Norwegen - Flying over Norway!

Die Hauptstadt Oslo liegt an der Südküste des Landes am Eingang zum Oslofjord. Die Stadt ist bekannt für ihre Grünanlagen und Museen. Geniessen hier die eine kleine Rundreise durch Oslo. Viele dieser Kultureinrichtungen – etwa das am Ufer gelegene Norwegische Maritime Museum oder das Vikingskipshuset mit Wikingerschiffen aus dem 9. Jh. – befinden sich auf der Halbinsel Bygdøy. Von der Skisprungschanze Holmenkollbakken bietet sich ein schöner Panoramablick über den Fjord. Vor Ort gibt es außerdem ein Skimuseum.

Das klassizistische königliche Schloss zu Oslo befindet sich in Staatsbesitz und ist dem König von Norwegen zur Verfügung gestellt. Es liegt am Ende der Karl Johans gate und ist von einem 22 Hektar großen Park umgeben.

Hej! Wir haben Kopenhagen erreicht und laufen an Schwedens Küste entlang weiter nach Oslo

Zurückgelegte Tagesetappe: 475 km
Total zurückgelegt: 1'690 km


Wir haben Deutschland verlassen, Dänemark durchquert und die berühmte Kleine Meerjungfrau an der Uferpromenade in Langelinie in Kopenhagen besucht. Dänemarks Hauptstadt, liegt auf den küstennahen Inseln Seeland und Amager. Über die Öresund-Brücke ist die Stadt mit Malmö in Südschweden verbunden. In Indre By, der historischen Altstadt, befindet sich Frederiksstaden, ein Rokokoviertel mit dem Schloss Amalienborg, Residenz der königlichen Familie. In der Nähe liegen das Schloss Christiansborg und inmitten von Gärten das Renaissanceschloss Rosenborg, das die Kronjuwelen beherbergt. Erleben Sie Kopenhagen im Zeitraffer.

Die Kleine Meerjungfrau (dänisch Den lille Havfrue) die kleine Bronzefigur an der Uferpromenade Langelinie in Kopenhagen. Die Sitzfigur auf einem Findling hat ihr Vorbild in dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Mit einer Höhe von 125 cm gilt das Kunstwerk nach dem Entwurf von Edvard Eriksen als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt.

Nach einer Stärkung mit dem wohl bekanntesten Essen Dänemarks "Smörrebröd" nehmen wir unsere Route wieder auf und machen uns auf den Weg nach Norwegen. Dieser führt der wild zerklüfteten Felsküste Schwedens entlang. Im kleinen Feriendörfchen Heberg übernachten wir in den malerisch bunten Häuschen, welche für Schweden typisch sind.


Wir haben Berlin erreicht, Hamburg passiert und laufen weiter in Richtung Dänemark

Zurückgelegte Tagesetappe: 535 km
Total zurückgelegt: 1'215 km


Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt ist mit rund 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern auch die flächengrößte Gemeinde Deutschlands. Außerdem ist sie damit die einwohnerstärkste Stadt der Europäischen Union. Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften. Die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sportereignisse und Museen Berlins genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents. Berlins Architektur, Festivals, Nachtleben und vielfältige Lebensbedingungen sind weltweit bekannt.

Das Brandenburger Tor ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in Berlin. Das Triumphtor war Ort vieler wichtiger historischer Ereignisse in Deutschland und gilt heute als das Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Damit ist es nicht nur das wichtigste Wahrzeichen Berlins, sondern auch Deutschlands.

Hier ein fantastischer Flug mit allen Sehenswürdigkeiten Berlin's, 24 Stunden zusammengefasst in 2,5 Minuten.

Wussten Sie, dass das Süssgebäck «Berliner» in Berlin nicht «Berliner» heisst?

Wer beim Bäcker in Berlin einen Berliner bestellt, gerät schnell unter den Verdacht, Kannibale zu sein. Die runden Gebäckstücke, die anderswo als Berliner oder Krapfen bekannt sind, heißen nämlich in Berlin Pfannkuchen und sind unter diesem Namen sehr beliebt. Nicht nur zur in Berlin eher unbedeutenden Faschingszeit, sondern das ganze Jahr lang bekommt man sie mit unterschiedlichsten Füllungen, am liebsten aber schlicht mit Marmelade und Puderzucker. Flache Fladen aus der Bratpfanne nennt man hier - natürlich - Eierkuchen.

Hier geht's rund - verfolgen Sie die Herstellung des berühmten Berliner Pfannkuchen.

Nach Berlin sind wir auf dem Weg nach Den Haag und haben Hamburg passiert, eine bedeutende norddeutsche Hafenstadt, die über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist. Die Stadt wird von Hunderten von Kanälen durchzogen, die zum Teil als Fleete bezeichnet werden, und weist außerdem ausgedehnte Park- und Grünflächen auf. Auf der zentrumsnahen Binnenalster fahren Boote, rings um den Stausee liegen zahlreiche Cafés. Der Jungfernstieg verbindet die Neustadt mit der Altstadt, in der Wahrzeichen wie die Hauptkirche Sankt Michaelis aus dem 18. Jh. liegen.

Wir haben Leipzig erreicht - noch gut 160 km und wir laufen in Berlin ein!

Zurückgelegte Tagesetappe: 476 km
Total zurückgelegt: 680 km


Wir haben die Leistung mehr als verdoppelt! Auf dem Weg nach Berlin haben wir das Naturparadies die Dübener Heide passiert. Der Naturpark ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteldeutschlands. Eingebettet in den natürlichen Flusslandschaften von Elbe und Mulde verströmt der Mischwald die Frische einer eiszeitlich geprägten Hügellandschaft. In der Dübener Heide kreisen Kranich und Seeadler über romantischen Teichen und Seen. An ihren Ufern thronen zahlreiche Biberburgen. Es ist kaum zu glauben, inmitten von Wald, Wiesen und Seen der Dübener Heide und ihrem Umland findet man unzählige Burgen, Schlösser und Herrenhäuser.

Inzwischen sind wir in Leipzig angekommen. Leipzig ist eine Stadt im ostdeutschen Bundesland Sachsen. Am Marktplatz in der Stadtmitte befindet sich das im Renaissancestil errichtete Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. In der spätgotischen Thomaskirche, die für die Konzerte ihres Thomanerchors bekannt ist, liegt Johann Sebastian Bach begraben. Die Nikolaikirche war einst Treffpunkt für die Montagsdemonstrationen, die im Jahr 1989 den Sturz des DDR-Regimes herbeiführten.

Hier sehen Sie einen atemberaubenden Rundflug über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Leipzigs schönste Seiten aus der Vogelperspektive eingefangen.


Montag 18. Mai 2020 - wir sind gestartet!

Total zurückgelegt: 204 km

Bei herrlichem Frühlingswetter sind wir gestern gestartet. Von Winterthur aus Richtung Berlin haben wir bereits Vaduz passiert.

Vaduz, die Hauptstadt von Liechtenstein, liegt am Rhein in der Nähe der Schweizer Grenze. Das auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt gelegene Schloss Vaduz aus dem 12. Jahrhundert ist eine königliche Familienresidenz. In dem als Fußgängerzone gestalteten Stadtzentrum Städtle liegt das Kunstmuseum Liechtenstein mit einer blank polierten Fassade und Ausstellungen moderner Kunst. Unweit davon befindet sich in einem mittelalterlichen Gebäude das Nationalmuseum mit archäologischen und kulturellen Artefakten.

Wussten Sie, dass Liechtenstein dieselbe Melodie für die Nationalhymne hat, wie das Vereinte Königreich?


Geniessen Sie einen Flug über das stattliche Schloss Liechtenstein und das Ländle, wie es liebevoll genannt wird.

Übernachtet haben wir in der Nähe von Wangen im Allgäu. Auf dem Weg haben wir im wunderschönen Bodensee ein kühles Bad genommen. Der Bodensee gehört zum Hoheitsgebiet von Österreich, Deutschland und der Schweiz. Der Schweizer Teil ist das grösste Schweizer Gewässer, während der Neuenburgersee der grösste ganz in der Schweiz liegende See ist. Der See am Dreiländereck ist an seiner tiefsten Stelle 251.14 Meter tief.
Bodensee mit Blick auf den Säntis